Vom Verein zur Stiftung | Kunst und Kulturvermittlung in Europa | Europäischer Dialog |

Profil

Die Stiftung Genshagen ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts, Stifter sind der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Land Brandenburg. Der Vorstand setzt sich zusammen aus Professor Dr. Rita Süssmuth als ehrenamtliches Vorstandsmitglied, Christel Hartmann-Fritsch, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bereichs Kunst- und Kulturvermittlung in Europa, und Dr. Martin Koopmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bereichs Europäischer Dialog.

Finanzielle Mittel stehen nur für die Umsetzung der eigenen operativen Ziele zur Verfügung.

Leitlinie

Europa ist ein politisches und ein kulturelles Projekt. Diesen grundlegenden Aspekten der europäischen Einigung widmet sich die Stiftung Genshagen als Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Als Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft und Staat agiert die Stiftung seit 2009 in den Arbeitsbereichen Kunst- und Kulturvermittlung in Europa und Europäischer Dialog – Europa politisch denken.

Ziel der Stiftung ist es, Europa in seiner kulturellen Vielfalt, politischen Handlungsfähigkeit, sozialen Kohärenz und wirtschaftlichen Dynamik zu stärken. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den deutsch-französischen und den deutsch-polnischen Beziehungen sowie dem Weimarer Dreieck. Der trinationale Charakter der Stiftung und ihre europäische Ausrichtung spiegeln sich sowohl in der inhaltlichen Expertise der Mitarbeiter und in der Zusammensetzung der Gremien als auch im Profil ihrer Publikationen.

Durch ihre vielfältigen Aktivitäten will die Stiftung bei der Suche nach neuen Denkansätzen und Lösungswegen für aktuelle und künftige Herausforderungen in Gesellschaft und Politik mitwirken. Dabei werden Netzwerke verschiedener gesellschaftlicher Gruppen über Ländergrenzen hinweg verbunden oder neu etabliert und gefördert. Dies geschieht an einem Ort, an dem zeitgenössische Kunst wirkt und Raum findet.

Abseits und doch in erreichbarer Nähe der Hauptstadt Berlin gelegen, bietet die Stiftung einen idealen Rahmen für einen entschleunigten Dialog und für einen konstruktiven Erfahrungsaustausch, der unterschiedliche Perspektiven zusammenführt und der es ermöglicht, neue Entwicklungspfade für das europäische Projekt zu skizzieren.

Das Weimarer Dreieck

Nicht zuletzt die geographische Lage des Schlosses Genshagen unweit der polnischen Grenze begünstigt die Einbeziehung Polens in den deutsch-französischen Dialog.

In Anlehnung an die Idee des „Weimarer Dreiecks“ – das durch das Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens im Jahr 1991 als institutionalisierter Austausch auf Regierungsebene ins Leben gerufen wurde – berücksichtigt die Stiftung Genshagen den polnischen Nachbarn verstärkt in ihren Tätigkeitsfeldern. Der deutsch-französisch-polnische Charakter der Stiftung spiegelt sich sowohl in der Zusammensetzung ihrer Mitarbeiter und Gremien als auch in ihrer inhaltlichen Ausrichtung.

Im Rahmen trilateraler Begegnungen entsteht auf diese Weise ein vielfältiger und fruchtbarer Diskurs auf allen Ebenen.


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