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Profil

Zweck der Stiftung Genshagen ist laut Satzung „die Förderung der Völkerverständigung und des Dialogs in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, um die deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa insbesondere auch mit den östlichen Nachbarn zu vertiefen.“

Die Stiftung Genshagen wirkt insbesondere im vorpolitischen Raum. Mit ihren Aktivitäten trägt sie dazu bei, einen Prozess der Meinungsbildung anzuregen und an der politischen Entscheidungsfindung mitzuarbeiten.

Der Dialog innerhalb der Zivilgesellschaft steht im Zentrum der Aktivitäten der Stiftung Genshagen. Sie bietet ein Austauschforum für Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Herkunft, Arbeitsfelder und Generationen. Die Stiftung Genshagen versteht sich aber auch als Ort der Begegnung zwischen den Kräften der Zivilgesellschaft und den Verantwortungsträgern in den Staaten und Parteien.

Durch Veranstaltungen in größeren Formaten, aber auch durch Diskussionen im kleineren Kreis, sollen von der Stiftung Genshagen neue Impulse ausgehen. Dabei versteht sie sich nicht als Think Tank, sondern als Plattform für einen Austausch, der zum besseren gegenseitigen Verstehen über nationale und kulturelle Grenzen hinweg beitragen und Problemlösungen erleichtern soll. Insbesondere durch die Brücke zwischen Europapolitik und Kultur können in diesem Haus neue Wege beschritten werden.

Das Weimarer Dreieck

Nicht zuletzt die geographische Lage des Schlosses Genshagen unweit der polnischen Grenze begünstigt die Einbeziehung Polens in den deutsch-französischen Dialog.

In Anlehnung an die Idee des „Weimarer Dreiecks“ – das durch das Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens im Jahr 1991 als institutionalisierter Austausch auf Regierungsebene ins Leben gerufen wurde – berücksichtigt die Stiftung Genshagen den polnischen Nachbarn verstärkt in ihren Tätigkeitsfeldern. Der deutsch-französisch-polnische Charakter der Stiftung spiegelt sich sowohl in der Zusammensetzung ihrer Mitarbeiter und Gremien als auch in ihrer inhaltlichen Ausrichtung.

Im Rahmen trilateraler Begegnungen entsteht auf diese Weise ein vielfältiger und fruchtbarer Diskurs auf allen Ebenen.