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Europäischer Dialog

Kompetenz nutzen

Die Stiftung Genshagen hat sich über die drei Länder des Weimarer Dreiecks hinaus einen Ruf als Institution erworben, in der über aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen mit europäischem Bezug kontrovers, konstruktiv und auf hohem Niveau debattiert wird. Repräsentanten der Politik haben hier ebenso ihren Platz wie Vertreter der Zivilgesellschaft. Die Kompetenz zur Organisation derart vielschichtiger und stets innovativer Gesprächsrunden zur Zukunft Europas wird auch weiterhin im „Europäischen Dialog“ genutzt und ausgebaut werden.

Themenfelder aufbauen

Die weitere Entwicklung Europas entscheidet sich auf zahlreichen Gebieten, die innen-, wirtschafts- und gesellschaftspolitische Fragen ebenso umfassen wie außenpolitische. Die Stiftung Genshagen ist gut platziert, um sich im „Europäischen Dialog“ künftig insbesondere drei Themenfeldern zu widmen:

  • das Europa der Bürger: In diesem Rahmen möchte die Stiftung Genshagen durch die Förderung des Dialogs zwischen Bürgern und Verantwortlichen der mangelhaften Identifikation vieler Bürger mit dem europäischen Gedanken und ihrer Ablehnung des Integrationsprozesses entgegenwirken.

  • das Europa der Regionen: Ob als Vertreter spezifischer Interessen in Brüssel, als Empfänger von Strukturhilfen oder als Partner für Kooperationen inner- und außerhalb des EU-Rahmens – Regionen sind relevante Akteure. Ihre Chancen, Defizite und Perspektiven in der EU werden künftig Themen für die Stiftung sein.

  • die EU und ihre Nachbarschaft: Die Beziehungen zwischen der EU und ihrer östlichen wie südlichen Nachbarschaft werden ein zentrales Element der Stiftungsarbeit sein. Gerade hier ist ein konstruktiver deutsch-französisch-polnischer Austausch dringend notwendig, um Konflikten zwischen den drei Ländern, aber auch zwischen der EU und ihren Nachbarn vorzubeugen und Kooperationspotenziale zu nutzen.