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 ResidenzenDie Stiftung Genshagen setzt sich laut Satzung ein für „die Förderung der Völkerverständigung und des Dialogs in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, um die deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa insbesondere auch mit den östlichen Nachbarn zu vertiefen.“
Unter dem Themenfeld „Kunst und künstlerische Praxis“ hat der Bereich Kunst- und Kulturvermittlung in Europa mit den geplanten Residenzen ein neues Format eingeführt. Auf Grund ihrer geographischen Lage ist die Stiftung Genshagen als exklusiver, nicht aber elitärer Ort zu beschreiben. Im Gravitationszentrum zur Hauptstadt besitzt das Schloss Genshagen die Abgeschiedenheit und optimalen Bedingungen kreativen Austausch und Gedankenfreiraum zu unterstützen.
Die Residenzen, die in Genshagen durchgeführt werden, zeichnet besonders das Grenzüberschreitende aus, dabei erhält das Weimarer Dreieck einen hohen Stellenwert. Die Residenzen haben den Charakter eines Labors, sie sind experimentell und fördern nicht nur die Verständigung verschiedener Kulturen, sondern auch verschiedener Kunstsparten. So entstehen Netzwerke, die Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen und verschiedenen gesellschaftlichen Schichten im Gespräch und im Austausch zusammen führen.
Die Arbeit wird des Weiteren durch die Kooperationen mit in- und ausländischen Partnern geprägt. Auf diese Weise entsteht ein vielfältiger und fruchtbarer Diskurs, der stets offen und aktuell ist.
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