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Ausstellungseröffnung Althammer – Padło

Die Künstler Benjamin Althammer aus Berlin (Künstlerresidenz 2015) und Tomasz Padło aus Krakau (Künstlerresidenz 2013) zeigen fotographische Arbeiten und Objekte aus ihren Aufenthalten im Schloss Genshagen.

Ihre Werke eröffnen neue Blicke auf die Welt in der wir leben: auf den Kamin des Schlosses, auf die Welt der Insekten im Schlosspark und auf das geheime Leben von Kreuzungen, Brücken und Brachen in Genshagen, Ludwigsfelde und dem Irgendwo.

Benjamin Althammer

Benjamin Althammer studiert seit 2008 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee Freie Kunst/ Bildhauerei. Sein Interesse gilt dem Raum als Symbol für die Greifbarkeit des Realen. Der Raum als ein dreidimensionaler Ort, in dem ausprobiert wird und wo Skulpturen und Installationen ihren Platz haben. In den letzten zwei Jahren liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Fotografie. Er baut eigene Großformatkameras und fotografiert die Inszenierungen seiner Skulpturen.  Für ihn ist Humor ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Die rückkoppelnde Fragestellung: „Was ist Kunst?“ reizt er in der Auseinandersetzung mit den Themen wie dem Absurden, Nostalgie, Erinnerung, Gewalt, oder Lehre aus. Fotografen wie Walker Evans, Stephen Shore, aber auch Künstler wie Peter Piller (Archive von gefundenen Bildern) und Bogomir Eckers Spiel mit Formen und Farben prägen ihn. Inspiriert von Weegees Blick auf die Welt, gezeichnet von starken Kontrasten und einem unverstellten Blick, vertieft er seine Beschäftigung mit der bildlichen Formulierung einer Poesie des Düsteren. ­­

Benjamin Althammer war im Jahr 2015 Stipendiat des Residenzprogramms „Georges Sand – Frédéric Chopin“. Lange befasste er sich mit dem Kamin im Kaminzimmer des Schlosses bis er die Insekten im Dunkeln des Schlossparks entdeckte und mit ihrer Hilfe skurrile und wunderbare Effekte mit der Kamera zauberte…

Tomasz Padło

Beruf Geograf und Fotograf aus Leidenschaft. Er sucht nach der „Goldenen Mitte“, um sein Wissen fürs Fotografieren anzuwenden und fotografiert, um das Wissen zu fördern. Für diesen Zweck gründete er »Fundacja Bezgranica« (Grenzenlose Stiftung). Ausgebildet im Geiste des Empirismus ist er weit davon entfernt, die Realität zu kreieren. Daher widmet er sich der Dokumentarfotografie. Nachdem er mehrere Versuche unternommen hat den Orient zu verstehen, hat er sich dem Thema Europa zugewandt. Hierbei interessiert es ihn, wie Europa wahrgenommen wird. Mit dieser Frage hat er sich in seiner Doktorarbeit auseinandergesetzt.

Tomasz Padło war im Jahr 2013 Stipendiat des Residenzprogramms „Georges Sand – Frédéric Chopin“ und hatte bereits kurz nach seiner Ankunft sein Projekt auserkoren: die Stadt Ludwigsfelde, und ihr Umland. Pleasentfelde.