. .

Veranstaltungen 2015

Willkommen, bienvenue, welcome, bienvenida, witamy… – who is the BRAIN behind this?

Am 29.-30. Januar 2015 fand die Auftaktveranstaltung des Stipendienprogramms „BRAIN“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im Schloss Genshagen statt. Mit dieser Veranstaltung, die sich v.a. an die europäische und außereuropäische Nachwuchswissenschaftler und -Wissenschaftlerinnen des BRAIN-Programms richtete, eröffnete die Stiftung Genshagen eine neue Programmreihe zur Willkommenskultur.

weiter

Apéritif-débat : „Quo vadis Polonia? Polen nach den Wahlen“

Am 3. Dezember 2015 fand ein Apéritif-débat zum Thema „Quo vadis Polonia? Polen nach den Wahlen“ im Schloss Genshagen statt. Im Mittelpunkt standen dabei die Fragen nach Ursachen und Folgen des umfassenden politischen Wechsels in unserem Nachbarland Polen. Den Anfang markierte bereits im Mai der völlig unerwartete Sieg von Andrzej Duda, einem jungen und bis dato fast unbekannten Kandidaten der nationalkonservativen Partei „Recht und Gerechtigkeit“ von Jarosław Kaczynski, bei den Präsidentschaftswahlen. Vollendet wurde der Machtwechsel dann mit dem historischen Triumph der PiS-Partei bei den Parlamentswahlen im Oktober. 

 

weiter

Das Projekt "A-Z" - Ein Wörterbuch der polnischen und deutschen Sprache Von Andrzej Tobis

Ausgangspunkt für das Projekt "A-Z" ist das Wörterbuch „Bildwörterbuch Deutsch und Polnisch”, dass im 1954 in der DDR herausgegeben wurde. Im Rahmen des Projektes "A-Z" sind Wörter und Wendungen aus der DDR 50 Jahre später erneut illustriert worden. Die Fotografien, welche die Wörter aus dem Originalwörterbuch abbilden, wurden dabei ausschließlich in Polen aufgenommen. Die eingefangenen Situationen sind weder bearbeitet noch digital zusammengeschnitten worden. Ganz im Gegenteil, jedes einzelne Bild aus dem Wörterbuch musste in der Realität erst vorgefunden werden. So sollte das Projekt lediglich dabei helfen, die erfahrene Wirklichkeit zu erklären. Die Art, wie wir die Dinge benennen, die wir sehen, bildet nicht nur uns selbst ab, sondern auch die sich stets verändernde Wirklichkeit, in der wir leben. Die Wirklichkeit zu definieren bedeutet stets mit zwei Qualitäten in Berührungen zu kommen: mit dem visuellen Abbild der Welt als auch mit der Sprache. Dieses spezielle Wörterbuch war für den Künstler der ideale sprachliche Bezugspunkt. Das fertig vorgefundene Objekt gab meist erst den Anlass, ein entsprechendes Wort im Wörterbuch zu finden. Und anders herum inspirierten Wörter im Wörterbuch die Suche nach einem entsprechenden Objekt in der Umgebung. Bei der Arbeit und der Zusamm enstellung des Gesamtwerkes gibt es keine besondere Hierarchie; sämtliche Themen, Objekte, Begebenheiten und Wörter sind gleichwertig.

Andrzej Tobis