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Schriftsteller-Residenz im Rahmen des Franz-Hessel Preises / Lesung der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Preisträgerinnen des Franz-Hessel-Preises 2014 werden zu einer 10tägigen Schriftstellerresidenz nach Genshagen eingeladen. Lesungen werden veranstaltet, um ihre Bücher bekannt zu machen. Sie haben dabei Möglichkeit sich auszutauschen und die literarische Umgebung Berlins kennenzulernen.

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Apéritif-débat : „Quo vadis Polonia? Polen nach den Wahlen“

Am 3. Dezember 2015 fand ein Apéritif-débat zum Thema „Quo vadis Polonia? Polen nach den Wahlen“ im Schloss Genshagen statt. Im Mittelpunkt standen dabei die Fragen nach Ursachen und Folgen des umfassenden politischen Wechsels in unserem Nachbarland Polen. Den Anfang markierte bereits im Mai der völlig unerwartete Sieg von Andrzej Duda, einem jungen und bis dato fast unbekannten Kandidaten der nationalkonservativen Partei „Recht und Gerechtigkeit“ von Jarosław Kaczynski, bei den Präsidentschaftswahlen. Vollendet wurde der Machtwechsel dann mit dem historischen Triumph der PiS-Partei bei den Parlamentswahlen im Oktober. 

 

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Lita Cabellut

Die Gitana Lita Cabellut, geboren in 1961 in Sariñena, Spanien, studierte an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam Malerei und lebt in Den Haag, Niederlande. Ab 1986 stellt sie ihre Werke in den Niederlanden aus. Den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere erreichte Cabellut 2012 mit ihrer Ausstellung in Paris, wo sie innerhalb weniger Tage alle ausgestellten Bilder verkaufte. Seitdem erobern ihre Gemälde die Museen der Welt.

Lita Cabellut arbeitet vor allem auf großformatigen Leinwänden und bedient sich expressiver Gesten. Sie gilt als Malerin mit einer einzigartigen bildnerischen Sprache, die eine zeitgenössische Variation der Freskotechnik mit ihrer so immens angenehmen, kommunikativen und personalisierten „Cabellut-Palette“ vereint. Die Gemälde zeichnen sich durch eine besondere Dramatik des Lichts und der Farben aus, hier wurde sie stark von den niederländischen Malern beeinflusst. Bevorzugt bildet sie vom Leben gezeichnete Menschen ab. Dabei versucht sie, neben dem Schmerz, Leid und Elend vor allem ihre menschliche Größe, ihre „Grandeur“ zu zeigen.

Zehn ihrer Werke wurden im Schloss Genshagen im Rahmen der Veranstaltung „Kunst tut Not: Roma in Europa – eine Akademie unter Bäumen“ im August und September 2014 ausgestellt:

  • Delu (Mischtechnik, 2008), Hylario (Mischtechnik, 2008) und Yo 6 (Selbstbildnis – Mischtechnik, 2007) – Leihgabe der Galerie Zulauf, Freinsheim
  • Django (Mischtechnik, 2008) – Leihgabe RomnoKher, Mannheim
  • Seis seniores (6 Farbserigraphien, manuell überarbeitet, 2008) – Leihgabe aus Privatbesitz

 

www.litacabellut.com