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Sammelausstellung zur „Materialität der Sprache“ mit Jean Daviot, Markus Keibel, Jorinde Voigt und Max Wechsler

Die Ausstellung, die im Rahmen des Kolloquiums „Kunst und Sprache“ (22. Und 23.Mai)  am 23.Mai 2013 eröffnet wurde, zeigt Werke der Künstlerinnen und Künstler

Jorinde Voigt,

Jean Daviot,

Markus Keibel,

Max Wechsler

Das zugrunde liegende Thema der Exponate ist die „Materialität der Sprache“: Werke der ausstellenden Künstler und der  Künstlerin waren in einer gleichnamigen Ausstellung vertreten, die  im Herbst 2012 für die Stiftung Hippocrène (Paris)   ausgerichtet wurde (Kuratorin Dr. Jeanette Zwingenberger), und die in den Räumen der Stiftung Hippocrène sehr erfolgreich gezeigt werden konnte. Im Rahmen einer intensiven Zusammenarbeit mit der Stiftung Hippocrène findet das Konzept dieser  Ausstellung also temporär eine Fortsetzung im Schloss Genshagen.

Im Sinne dieses Ausstellungskonzeptes sind die gezeigten Arbeiten als „Laboratorium“ zu verstehen:

Über verschiedene Medien der bildenden Kunst ((Malerei, Zeichnung, Land Art  und Fotografie) will die Ausstellung unterschiedliche Aspekte der „Materialität der Sprache“ aufzuzeigen.

Max Wechsler, Jorinde Voigt, Jean Daviot und Markus Keibel setzen sich in ihrer jeweiligen künstlerischen Handschrift im phonetischen und graphischen Sinne mit der „Materialität  der Sprache“ auseinander.

Dies geschieht zum Beispiel über die Permutation der Buchstaben innerhalb eines Wortes, oder über typographisches Puzzle, oder über Gras-Schrift in der Natur. Die optische, scheinbar hörbare Dimension, die bei der Betrachtung der Werke entsteht,  gibt der Abstraktheit der Sprache eine konkrete Dimension von Buchstabe - Wort und Objekt.  

Diese Ausstellung möchte die Betrachter zu einer individuellen, spielerischen und sinnlichen Reflexion über Sprache  anregen, und zum freudvollen, phantasievollen Umgang mit Wort-Sinn.  Die Werke ermutigen den Betrachter  zu kreativen Grenzüberschreitungen im Denken und Handeln, in eigener Verantwortung.

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. November zu besichtigen.