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Europäischer Dialog

20.11.2012 17:37 Alter: 5 yrs

50 Jahre Elysée-Vertrag
Deutsch-französische Entscheidungsprozesse
Öffentliche Präsentation der Projektergebnisse in Berlin

03.06.2013

Aus dem Arbeitsfeld "Deutsch-französische Beziehungen".

Ziel dieses Kooperationsprojekts zwischen der Stiftung Genshagen, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und der Universität Cergy-Pontoise war es, die deutsch-französischen Kommunikationskanäle und Entscheidungsprozesse in der Europapolitik einer eingehenden Analyse im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu unterziehen. Untersucht wurde der Zeitraum der vergangenen zehn Jahre.

Dafür wurden dreißig deutsche und französische Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten zusammengebracht, die in binationalen Tandems Fallstudien in vier europapolitischen Politikfeldern durchgeführt haben: „Umwelt- und Energiepolitik“, „Außen- und Sicherheitspolitik“, „Wirtschafts- und Finanzpolitik“, „EU-Integration und Vertiefung“. Die Fallstudien stützen sich weitgehend auf Interviews mit deutschen und französischen Akteuren.

Die Forschungsergebnisse wurden nun in einem Sammelband in deutscher und französischer Sprache veröffentlicht. Die deutsche Fassung ist im Mai 2013 im Nomos-Verlag erschienen. Parallel dazu wurden die wesentlichen Ergebnisse  - in Verbindung mit Politikempfehlungen - in einem Policy paper (s. Genshagener Papier Nr. 12) publiziert. Die Projektergebnisse werden einem breiteren Publikum in Paris, Berlin und Brüssel auf Präsentationsveranstaltungen vorgestellt. Am 3. Juni 2013 wurde im Auswärtigen Amt in Anwesenheit von Staatsminister Link die Buchpublikation „Die Konsenswerkstatt. Deutsch-französische Kommunikations- und Entscheidungsprozesse in der Europapolitik“ vorgestellt. Vor einhundert geladenen Gästen präsentierten die Herausgeber und zwei Autorinnen einzelne Studien des in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und der Université Cergy-Pontoise durchgeführten Projekts und erläuterten die aus den Forschungsergebnissen abgeleiteten Empfehlungen zur Fortentwicklung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Europapolitik.

 

Partner: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Universität Cergy-Pontoise

 

Ansprechpartnerinnen: Chantal Mairesse, Nina Henke