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Europäischer Dialog

24.11.2015 12:28 Alter: 2 yrs

Buchvorstellung: „Deutschland 25 Jahre nach der Einheit: Partner, Führungsmacht, Modell? – Perspektiven aus dem Weimarer Dreieck“

07.12.2015

Am 7. Dezember 2015 lud die Stiftung Genshagen zur Vorstellung des Anfang 2016 erscheinenden dritten Bandes ihrer beim Nomos-Verlag erscheinenden Buchreihe „Genshagener Schriften“ mit dem Titel „Deutschland 25 Jahre nach der Einheit: Partner, Führungsmacht, Modell? – Perspektiven aus dem Weimarer Dreieck“ ins Schloss Genshagen.  Dabei diskutierten einige der jüngeren Autorinnen und Autoren des Bandes die Entwicklung der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung  mit Persönlichkeiten, die 1990 bzw. in den Jahren davor und danach in Deutschland, Frankreich und Polen wichtige Posten in Politik und Medien bekleideten.

Im Mittelpunkt der regen Debatte mit ca. 30 Gästen standen v.a. die Themen der Integration von Zuwanderern, der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands sowie der Rolle Deutschlands innerhalb der Europäischen Union. Moderiert von der Co-Herausgeberin des Bandes, Barbara Kunz vom Institut français des relations internationales (Ifri), stellten Sebastian Płóciennik vom Polish Institute of International Affairs (PISM), Thieß Petersen von der Bertelsmann Stiftung, Timm Beichelt von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und Nele Wissmann, ebenfalls Ifri,  zunächst die Thesen Ihre Buchbeiträge vor. Die Eingangs-Statements der Referenten wurden ergänzt und kommentiert von Rita Süssmuth, ehemalige Bundestagspräsidentin und ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Stiftung Genshagen, Irena Lipowicz, ehemalige Beauftragte der Polnischen Regierung für deutsch-polnische Angelegenheiten, und Daniel Vernet, in der Zeit vor der Wiedervereinigung Chefredakteur der französischen Tageszeitung Le Monde, die ihre Einschätzungen  der Entwicklung der Bundesrepublik im Laufe des letzten Vierteljahrhunderte in eindrücklichen Redebeiträgen darstellten.

"Deutschland 25 Jahre nach der Einheit: Partner, Führungsmacht, Modell? – Perspektiven aus dem Weimarer Dreieck2