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Europäischer Dialog

14.09.2016 09:12 Alter: 2 yrs

»1918 – 1945 – 2018: Lektionen für Europa? Gedanken aus dem Weimarer Dreieck zur Zukunft der europäischen Integration« (Berlin)

14.06.2018

Foto: © Stiftung Genshagen | René Arnold

Impulse für einen besseren Zusammenhalt unter den europäischen Staaten und Gesellschaften, für mehr Kooperation und einen stabileren Frieden hat es in den vergangenen 100 Jahren immer dann gegeben, wenn Europa mit Katastrophen konfrontiert war. Die Ideen von Richard Coudenhove-Kalergi für eine Paneuropa-Union waren nach dem Ersten Weltkrieg ihrer Zeit noch voraus. Der Zweite Weltkrieg führte dann jedoch zum Aufbruch in ein neues Europa, in dem die Nationalstaaten Teile ihrer souveränen Rechte an eine übergeordnete, europäische Ebene abgaben. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde dieser Acquis nach und nach auf die der EU beitretenden mittel- und osteuropäischen Staaten ausgedehnt. Doch wo stehen wir heute, 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, der für Polen mit der Wiedererlangung der polnischen Staatlichkeit verbunden war? Die Europäische Union ist mannigfaltigen Bedrohungen ausgesetzt, vom bevorstehenden Brexit über die Infragestellung gemeinschaftlicher Säulen wie der gemeinsamen Währung oder dem Abbau der Grenzkontrollen im Schengen-Raum bis hin zur Entfremdung vieler Bürgerinnen und Bürger vom europäischen Integrationsprozess. Gibt es heute noch gemeinsame europäische Perspektiven? Können aus den Erfahrungen von 1918 und der folgenden Jahrzehnte Lektionen gezogen werden, die für die Bewältigung der gegenwärtigen Europakrise hilfreich sein können? Vor dem Hintergrund des Jahrestages 2018 wollen die Stiftung Genshagen, das Deutsche Polen-Institut und die Deutsch-polnische Wissenschaftsstiftung den Blick nach vorne richten und sich dabei auf die Perspektiven der Weimarer-Dreiecks-Länder konzentrieren. Die Veranstaltung findet in der Vertretung des Landes Brandenburg in Berlin statt.

Teilnahme nur auf persönliche Einladung.

Partner: Deutsches Polen-Institut, Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung

Kontakt: Dr. Martin Koopmann, N.N.