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Seit Herbst 2017 ist die Stiftung Genshagen Teil des Kompetenzverbundes Kulturelle Integration und Wissenstransfer. KIWit besteht aus insgesamt fünf Partnern mit verschiedenen Aufgaben und Kompetenzen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Zusammen machen wir uns für mehr gesellschaftliche Vielfalt in Kultureinrichtungen stark.

Als Teil des Kompetenzverbundes Kulturelle Integration und Wissenstransfer (KIWit) arbeitet die Stiftung Genshagen gemeinsam mit Entscheidungsträgern und weiteren Akteuren aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft an Strategien der Diversitätsentwicklung in Kunst- und Kulturinstitutionen. Die Arbeit der Stiftung gliedert sich dabei in zwei Teilbereiche.

 

Pressemitteilung


 

The State of the ArtsInstitutions – Kulturelle Gerechtigkeit im Kulturbetrieb?

Wie lassen sich Zugangsbarrieren und diskriminierende Strukturen in Kunst und Kultur abbauen? Wie...

Bereich 1

Der erste Bereich baut auf dem Arbeitsstand des Netzwerks Kulturelle Bildung und Integration auf und hat zum Ziel, dessen Erkenntnisse in die Praxis zu überführen. Nach einem europäischen DialogModul, bei dem der Einbezug europäischer Diversitätsansätze im Kunst- und Kulturbereich im Vordergrund stand, liegt der Arbeitsschwerpunkt gegenwärtig auf den Themen der Kompetenzentwicklung, Personalgewinnung und Nachwuchsförderung. Parallel dazu werden im Themenfeld „Beratung der Kulturinstitutionen im Bereich der Diversitätsentwicklung“ Strategien erarbeitet, um die verschiedenen Beratungsansätze bundesweit sichtbarer und jenseits der Großstädte zugänglicher zu machen.

Kontakt: Sophie Boitel


09.11.2017 - 10.11.2017

Internationale und nationale Expertinnen und Experten aus der Kulturvermittlung kamen am 9. und 10. November 2017 in der Stiftung Genshagen zusammen, um unter Einbezug europäischer Praxisbeispiele an Ansätzen der Diversitätsentwicklung zu arbeiten.

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Bereich 2

Der zweite Bereich möchte die in der Wirtschaft vorhandenen Kompetenzen im Umgang mit Diversität für den Kulturbereich nutzbar machen. Mehrere Studien belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen Diversität und Geschäftserfolg gibt. Längst arbeiten internationale Teams fachübergreifend zusammen und binden darüber hinaus auch ihre Zielgruppen in den Prozess der Produktentwicklung frühzeitig mit ein. Vor diesem Hintergrund erarbeiten im Rahmen einer Denkwerkstatt Akteurinnen und Akteure aus Kultur, Wirtschaft und Stadtgesellschaft nach dem Vorbild der Wirtschaft entsprechende Modelle für einen strukturierten Öffnungsprozess von Kunst- und Kulturinstitutionen.

Kontakt: Moritz von Rappard


05.10.2017

Zum Einstieg in das Themenfeld Kultur+Wirtschaft veranstaltete die Stiftung Genshagen am 5. Oktober 2017 eine „Sternstunde“, zu der Vertreterinnen und Vertreter aus Kultureinrichtungen und wirtschaftsnahen Stiftungen geladen waren.

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