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Kultur+Wirtschaft

Der Bereich „Kultur+Wirtschaft“ fokussiert auf die in der Wirtschaft vorhandenen Kompetenzen im Umgang mit Diversität und möchte sie für den Kulturbereich nutzbar machen. Mehrere Studien belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen Diversität und Geschäftserfolg gibt. Längst arbeiten Teams interdisziplinär zusammen und binden darüber hinaus auch ihre Zielgruppen in den Prozess der Produktentwicklung frühzeitig ein.

Im Rahmen einer Denkwerkstatt am Jungen Schauspiel Düsseldorf haben Akteurinnen und Akteure aus Kultur, Wirtschaft und Stadtgesellschaft eine Arbeitsweise entwickelt, die es heterogenen Gruppen erlaubt, ohne professionelle Moderation in kurzer Zeit zu konkreten Ideen zu kommen. Inspiriert von Ansätzen aus dem Design Thinking entstand daraus die g3-Methode, eine Reihe von Prozessleitfäden, die online abrufbar ist und in verschiedenen Workshop-Formaten vermittelt werden kann.

Zusätzlich wurde mit „Diversität in Arbeit“ eine bundesweite Veranstaltungsreihe zur Diversitätsentwicklung von Kunst- und Kulturinstitutionen initiiert. Angeregt von konkreten Fragen unterschiedlicher Kultureinrichtungen geht es mit den Impulsen aus der Wirtschaft, die auch online nachgehört werden können, um einen praxisorientierten Austausch mit direkt umzusetzenden Ergebnissen. Für 2020 ist mit „Diversität in Arbeit 2.0“ eine Weiterführung der Reihe in Vorbereitung.

Kontakt: Moritz von Rappard