. .

Denkwerkstatt Kultur+Wirtschaft

Im Rahmen einer Denkwerkstatt am Jungen Schauspiel Düsseldorf haben Akteurinnen und Akteure aus Kultur, Wirtschaft und Stadtgesellschaft eine Arbeitsweise entwickelt, die es heterogenen Gruppen erlaubt, ohne professionelle Moderation in kurzer Zeit zu konkreten Ideen zu kommen.

Ziel war eine von Eigeninitiative, Selbstverantwortung, Respekt und Kreativität geprägte Methode, die jederzeit und überall auf spezifische Aufgaben und Bedürfnisse angewandt werden kann. Inspiriert von Ansätzen aus dem Design Thinking wurde eine Reihe von Prozessleitfäden entworfen, die in kleinen Gruppen bearbeitet werden können. Jeder Leitfaden ist so angelegt, dass die Mitwirkenden konkret, kreativ und kontrovers mit ihren Herausforderungen umgehen und selbstständig eine Lösung entwickeln können.

Gleichsam im Selbstversuch wurde die g3-Methode entwickelt, die ohne kostenintensive Moderation oder Beratung auskommt und für denkbar viele Beteiligte – insbesondere für einen strukturellen Öffnungsprozess einer Kunst- oder Kultureinrichtung – bestens geeignet scheint.

Die Prozessleitfäden sind online abrufbar und werden nicht nur zur Nachahmung angeboten, sondern sollen durch Anwendung und Kritik stetig verbessert werden. Darüber hinaus laden im Frühjahr 2020 insgesamt drei Train-The -Trainer-Workshops zum Kennenlernen der Methode ein.

Projektleitung: Moritz von Rappard

 

05.10.2017

Zum Einstieg in das Themenfeld Kultur+Wirtschaft veranstaltete die Stiftung Genshagen am 5. Oktober 2017 eine „Sternstunde“, zu der Vertreterinnen und Vertreter aus Kultureinrichtungen und wirtschaftsnahen Stiftungen geladen waren.

weiter
Treffer 7 bis 7 von 7
<< Erste < Vorherige 1-6 7-7 Nächste > Letzte >>