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Netzwerk KuBi und Integration

Foto: © Stiftung Genshagen | René Arnold

Im Rahmen des Kompetenzverbunds KIWit (Kulturelle Integration und Wissenstransfer) besteht ein inhaltlicher Aufgabenschwerpunkt der Stiftung Genshagen von Anfang an darin, Erkenntnisse aus dem 2012 gegründeten Netzwerk Kulturelle Bildung und Integration weiter zu vertiefen und damit verstärkt an der Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu arbeiten.

Die Idee für das Netzwerk Kulturelle Bildung und Integration ging aus dem Dialogforum "Kultur" im Rahmen des Nationalen Aktionsplans
Integration der Jahre 2007 und 2012 hervor. Akteurinnen
und Akteure aus dem Kulturbereich hatten sich auf folgendes strategisches Ziel verständigt: Kulturelle Pluralität leben - interkulturelle Kompetenz stärken. Drei operative Ziele sollten zum Erreichen dieses Ziels beitragen: a) Interkulturelle Öffnung von Kultureinrichtungen und Kulturprojekten; b) Vernetzung der Akteurinnen und Akteure; c) Vermittlung von Forschungsergebnissen, Qualifizierungsprogrammen, Qualitätsstandards und Modellprojekten des interkulturellen Dialogs. Die Stiftung Genshagen entwickelte das Konzept zum Aufbau des Netzwerks Kulturelle Bildung und Integration in Abstimmung mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und koordinierte die Aktivitäten des Netzwerks. Die jährlichen Netzwerktreffen dienten dem Know-how-Transfer zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik (Bund, Länder und Kommunen) und Wissenschaft sowie von Kulturinstitutionen, soziokulturellen Zentren, Migrantenorganisationen, Dachverbänden, Stiftungen und Kunstschaffenden. Dabei wurden Konzepte, Arbeitsansätze und pragmatische Modelle der ressortübergreifenden Zusammenarbeit verhandelt und diskutiert. Dieser Erfahrungsaustausch sollte in einem von Vertrauen geprägten "geschützten Raum" erfolgen. Das Netzwerk ist somit als eine Austauschplattform, aber auch als informeller Think Tank zu verstehen, im Rahmen dessen Ergebnisse aus der Wissenschaft rund um die Themen Demokratie, kulturelle Teilhabe und Gerechtigkeit vermittelt und mit den Akteurinnen und Akteuren aus der Praxis reflektiert wurden. Seit seiner Gründung hat sich das Thema der "Diversitätsentwicklung in Kulturinstitutionen" (auch "interkulturelle Öffnung" genannt) als roter Faden durch die Diskussionen innerhalb des Netzwerks gezogen.

Insgesamt haben zwischen 2012 und 2018 sechs Netzwerktreffen stattgefunden, deren Ergebnisse in den hier abrufbaren Dokumentationen nachgelesen werden können.

Kontakt: Sophie Boitel

 

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