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Veranstaltungsinformationen

09.11.2017 09:12 Alter: 2 yrs

DialogModul zum Thema „Diversitätsorientierte Strukturentwicklung im Kunst- und Kulturbereich - Austausch von Positionen aus Theorie und Praxis im europäischen Kontext“

09.11.2017 - 10.11.2017

©Stiftung Genshagen

Für zwei Tage kamen am 9. und 10. November 2017 internationale und nationale Expertinnen und Experten in Genshagen zusammen, die im Bereich der Kulturvermittlung tätig sind. Ziel des Arbeitstreffens war es, die Möglichkeit eines qualifizierten Austauschs in einer überschaubaren Gruppenkonstellation zu ermöglichen und damit Raum für (selbst)kritische Analysen zu geben. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Kompetenzverbundes KIWit nahmen auch Mitglieder des bundesweiten Netzwerks Kulturelle Bildung und Integration teil.

Zentrale Fragen und Ziele

Ausgangspunkt des DialogModuls war es, unter Einbeziehung europäischer Positionen zu diskutieren, wie eine diversitätsorientierte Strukturentwicklung im Kunst- und Kulturbereich erfolgreich und nachhaltig in die Praxis implementiert werden kann.


Das DialogModul konzentrierte sich auf vier zentrale Fragen, die im Rahmen des interaktiven Workshop-Formats World-Café verhandelt wurden:

Wie kann durch neue Partnerschaften eine stärkere Vernetzung von Kunst- und Kulturinstitutionen mit der Stadtgesellschaft erfolgen?

Welche Beratungs- und Weiterbildungsangebote existieren und werden für Kunst- und Kulturinstitutionen zum Thema Diversität benötigt?

Wie kann eine diversitätsorientierte Nachwuchsförderung aussehen?

Wie sinnvoll ist ein Diversitätsverpflichtungsansatz für Kunst- und Kulturbetriebe?

Dank der internationalen Beteiligung wurde deutlich, dass die Wege in die Diversität so vielfältig sind wie das Thema selbst und somit jede Institution eine passgenaue Strategie für den eigenen Entwicklungsprozess gestalten sollte. Da die internationale Diskussion als besondere Qualität erlebt wurde, betonten die Teilnehmenden im Rückblick der Veranstaltung, dass auch in Zukunft internationale Positionen in die Reflexion über diversitätsorientierte Entwicklungsansätze miteinbezogen werden sollten.

Kontakt: Sophie Boitel

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