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Veranstaltungsinformationen

07.06.2019 15:56 Alter: 130 days

Verleihung des Franz-Hessel-Preises 2019

07.06.2019

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und ihr französischer Amtskollege, Kulturminister Franck Riester, haben am 7. Juni 2019 den deutsch-französischen Franz-Hessel-Preis für zeitgenössische Literatur im Schloss Genshagen verliehen. Sie zeichneten die beiden Autorinnen Susanne Röckel (Der Vogelgott, Jung und Jung Verlag) und Anne-Marie Garat (Le Grand Nord-Ouest, Éditions Actes Sud) aus.

In der Jurybegründung heißt es:

Mit „Der Vogelgott" ist Susanne Röckel ein großartiger Roman gelungen, der danach fragt, was uns jenseits alltäglicher Umtriebigkeit antreibt, zu welchen Bildern Angst und Sehnsucht uns tragen, welche Formen das Andere – womöglich Göttliche – in unserer Gegenwart annimmt, und welche Macht wir dem zugestehen.

Mit „Le Grand Nord-Ouest" legt Anne-Marie Garat ein episches Roadmovie in eisigen Grenzregionen vor, eine literarische Flucht durch Alaska und Kanada. […] Sie schreibt lustvoll und kreativ, mit einer zugleich ungestümen und sensiblen Freiheit, ohne sich dabei zu ernst zu nehmen.

Der Franz-Hessel-Preis wird gemeinsam von der Villa Gillet (Lyon; www.villagillet.net) und der Stiftung Genshagen ausgerichtet. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer neunköpfigen deutsch-französischen Jury ausgewählt. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Ministère de la Culture fördern den Preis.

Susanne Röckel und Anne-Marie Garat werden im März 2020 im Rahmen einer deutsch-französischen Schriftstellerresidenz im Schloss Genshagen und auf der Leipziger Buchmesse zu Gast sein.

Partner: Villa Gillet (Lyon), Französische Botschaft in Berlin (Bureau du Livre)
Förderer: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – Referat K34, Ministère de la Culture
Kontakt: Charlotte Stolz

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