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Veranstaltungsinformationen

09.05.2016 15:13 Alter: 2 yrs

Festveranstaltung 25 Jahre Weimarer Dreieck

05.10.2016

Fotos: René Arnold

Am 5. Oktober 2016 lud die Stiftung Genshagen zu einer Festveranstaltung anlässlich des 25. Jubiläums des Weimarer Dreiecks ein. Zahlreiche Gäste aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft folgten der Einladung.

Nach einer Einführungsrede von Prof. Dr. Rita Süssmuth, die unter anderem von persönlichen Gesprächen mit den Gründungsvätern des Weimarer Dreiecks, den Außenministern Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski, berichtete, wurde das Podiumsgespräch zum Thema „Das Weimarer Dreieck und die Zukunft Europas: Wandel gestalten – Zusammenhalt bewahren“ eröffnet. Persönlichkeiten aus Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien widmeten sich der aktuellen politischen Lage und suchten Antworten auf die Frage, wie Europa sich weiter entwickeln sollte. Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen die Europäische Union steht –Brexit, „Flüchtlingskrise“, die Frage der Grenzen und der Sicherheit, Terrorismusgefahr, Rechtspopulismus, die demographische Entwicklung, Identitätskrise usw. – war der Diskussionsbedarf groß. Die Gesprächspartner Gesine Schwan aus Berlin, Nicolas Baverez aus Paris, Paweł Kowal aus Warschau und Rachel Launay vom British Council gaben viele Denkanstöße, wie der Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union und die Solidarität unter den Mitgliedstaaten und den nationalen Gesellschaften gestärkt werden kann. Dabei wurde speziell im trinationalen Rahmen unter anderem die Rolle der Zivilgesellschaft, die Zukunft der Jugend, der kulturelle Austausch und die Bedeutung der kommunalen Ebene hervorgehoben.

Die im Anschluss besuchte Ausstellung der Europa-Universität Viadrina „Weimar hoch drei“ mit Zeichnungen der Karikaturisten Klaus Stuttmann, Henryk Sawka und Jean Plantu vertiefte noch einmal die Diskussion über vergangene, gegenwärtige und künftige Herausforderungen in Europa. Musikalisch wurde die Veranstaltung mit deutschen, französischen und polnischen Liedern von Bardo Henning und Cornelia Ottinger an Akkordeon und Saxophon begleitet.

Kontakt: Christel Hartmann-Fritsch, Dr. Martin Koopmann