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Veranstaltungsinformationen

14.09.2016 09:12 Alter: 1 year

»100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Was ist das Erinnerung – mémoire – wspomnienie?«

04.08.2018 - 18.08.2018

Foto: © Stiftung Genshagen | Dagmar Morath

Einhundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs blicken Jugendliche auf die Geschichte und die weitreichenden Folgen zurück, die der "Große Krieg" für die Menschen in Frankreich, Polen und Deutschland hatte. Welche Erinnerung lebt in den einzelnen Ländern fort? Wie wurde der Krieg in der Literatur verarbeitet? Welchen Einfluss hat diese "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" auf die Menschen heutzutage?

In Frankreich, Deutschland und Polen setzen Jugendliche, darunter auch Kriegsflüchtlinge, ihre Sicht auf den Ersten Weltkrieg und die Folgen von Krieg und Gewalt unter professioneller Leitung theatralisch um. Dabei erkunden sie die Geschichte, sammeln eigene Geschichten und fügen sie zu einer Theaterperformance zusammen, die gewissermaßen zu einem deutsch-französisch-polnischen Kaleidoskop der Erinnerung wird. Die Jugendlichen bereiten sich zunächst separat in den drei Ländern auf das Projekt vor. Sie treffen sich dann im Juli 2018 in Lyon zu einer trilateralen Theaterwerkstatt und erarbeiten ein gemeinsames Theaterstück, das im Théâtre des Asphodèles in Lyon präsentiert wird. Es wandert anschließend nach Deutschland, in ein Theater in Berlin, und wird zum Abschluss in Polen aufgeführt.

Teilnahme nur auf persönliche Einladung

Partner: Théâtre des Asphodèles (Lyon), Teatr Uhuru (Gryfino), Dom Kultury 13 Muz (Stettin), Generalkonsulat von Polen in Lyon

Förderer: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien - Referat K34, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Deutsch-Polnisches Jugendwerk, Stiftung Gottfried Michelmann, Robert Bosch Stiftung (Programm "On y va - auf geht's - let's go!")

Kontakt: Charlotte Stolz