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Veranstaltungsinformationen

18.10.2018 00:00 Alter: -25 days

Der etwas andere Dialog: »Erinnerungskultur in Ost und West«

18.10.2018

Foto: ©Stiftung Genshagen | Anna Rozkosny

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges laden die Stiftung Genshagen und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde am 18. Oktober 2018 herzlich zur Abendveranstaltung „Der etwas andere Dialog“ ein, die sich in diesem Jahr mit dem Thema „Erinnerungskultur in Ost und West“ befassen wird.
Erinnerungskultur wird stark von der Politik beeinflusst und jedes Land hat seine schwachen Stellen in der Aufarbeitung der Geschichte. Viele Ereignisse werden nur teilweise aufgearbeitet oder sind nicht Bestandteil der offiziellen Erinnerung. Dies ist nicht nur in den mittelosteuropäischen Gesellschaften der Fall, die die eigentliche Aufarbeitung der Geschichte erst nach 1989/90 beginnen konnten. Auch in westeuropäischen Ländern bleibt Erinnerungskultur ein schwieriges Thema, z.B. hinsichtlich der kolonialen Vergangenheit Deutschlands oder bezüglich der Rolle Frankreichs im Algerienkrieg. Zudem kann die jeweilige Geschichtsinterpretation auch zu Unstimmigkeiten mit den europäischen Nachbarn führen.
Wie ist die Kenntnis über die jeweilige Geschichte der Länder des Weimarer Dreiecks? Welchen Stellenwert und welche politische Bedeutung hat Erinnerungskultur in den einzelnen Ländern? Gibt es auch ein Bewusstsein für eine europäische, gemeinsame Erinnerungskultur? Dies sind einige der Fragen, die an diesem Abend diskutiert werden sollen.
Nach einer kurzen Filmvorführung findet ein Podiumsgespräch mit Persönlichkeiten aus Deutschland, Frankreich, Polen und der Ukraine statt. Gerahmt wird der Abend von einer künstlerischen Installation zum Ersten Weltkrieg.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier: [Einladung und Programm].
Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Um Anmeldung wird gebeten über folgenden Link:
www.stiftung-genshagen.de/formulare/der-etwas-andere-dialog.html

Partner: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.

Kontakt: Noémie Kaufman, Magdalena Nizioł