. .

Veranstaltungsinformationen

04.05.2018 09:12 Alter: 78 days

»100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Was ist das Erinnerung – mémoire – wspomnienie?«

04.08.2018 - 20.08.2018

Foto: © Stiftung Genshagen | Dagmar Morath

Einhundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs blicken Jugendliche auf die Geschichte und die weitreichenden Folgen zurück, die der „Große Krieg“ für die Menschen in Frankreich, Polen und Deutschland hatte. Welche Erinnerung lebt in den einzelnen Ländern fort? Wie wurde der Krieg in der Literatur verarbeitet? Welchen Einfluss hat diese „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ auf die Menschen heutzutage?

In Frankreich, Deutschland und Polen entwickeln Jugendliche, darunter auch Kriegsflüchtlinge, verschiedene Theaterszenen und setzen ihre Sicht auf den Ersten Weltkrieg und die Folgen von Krieg und Gewalt unter professioneller Leitung theatralisch um. Dabei erkunden sie die Geschichte, sammeln eigene Geschichten und fügen sie schließlich zu einem Theaterstück zusammen.
Die Jugendlichen bereiten sich zunächst separat in den drei Ländern auf das Projekt vor. Sie treffen sich dann im August 2018 in Lyon zu einer trilateralen Theaterwerkstatt und erarbeiten ein gemeinsames Theaterstück, das im Théâtre des Asphodèles in Lyon präsentiert wird. Es wandert anschließend nach Deutschland, ins Schloss Genshagen, und wird zum Abschluss in Polen, Stettin, im Dom Kultury 13 Muz aufgeführt.

Partner: Théâtre des Asphodèles (Lyon), Dom Kultury 13 Muz (Stettin), Generalkonsulat von Polen in Lyon

Kontakt: Charlotte Stolz