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Veranstaltungsinformationen

05.06.2018 09:12 Alter: 15 days

»1968: Warschau – Berlin« (Berlin)

12.06.2018

© Stiftung Genshagen

Von New York über Paris, Westberlin, Prag, Warschau bis Tokio war 1968 ein ereignisträchtiges Jahr. Doch in jedem dieser Länder waren die Hintergründe und der Verlauf der Studentenrevolten sowie deren Folgen unterschiedlich. Dies gilt insbesondere für den Vergleich Bundesrepublik Deutschland - Volksrepublik Polen. Was war der Kontext der Ereignisse von 1968 in beiden Ländern? Was waren die Forderungen der Studenten? Welche Hintergründe hatte die sog. antizionistische Kampagne in Polen? Was wussten und dachten die Studenten in Warschau, West- und Ostberlin voneinander? Kann man von einer gegenseitigen Beeinflussung über den Eisernen Vorhang hinweg sprechen? Und schließlich, welche Folgen hatten die damaligen Ereignisse für die beiden Gesellschaften und wie wird an sie heute erinnert?

All dies soll in einem Gespräch zwischen dem ehemaligen Oppositionellen und Zeitzeugen der damaligen Ereignisse in Polen, Adam Michnik, und dem Historiker Andreas Nachama diskutiert werden. Die Debatte wird von der Polenkorrespondentin Gabriele Lesser moderiert. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich.

Ort: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Majakowskiring 47, 13156 Berlin

Datum: Dienstag 12. Juni, 15.30 - 17.30 Uhr

Partner: Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin

Kontakt: Zofia Wóycicka, Zentrum für Historische Forschung; Magdalena Nizioł, Stiftung Genshagen