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Kunst und künstlerische Praxis

Das Themenfeld „Kunst und künstlerische Praxis“ widmet sich in deutsch-französischen, deutsch-polnischen, trilateralen und europäischen Zusammenhängen der Produktion und der Rezeption von Kunst. Die künstlerischen und kulturellen Aktivitäten der Stiftung Genshagen geben Impulse für die weitere inhaltliche Ausrichtung und Weiterentwicklung des Bereichs Kunst- und Kulturvermittlung in Europa.

Die Projekte haben einen hohen künstlerischen und methodischen Qualitätsanspruch, sie haben meist exemplarischen Charakter und können von bundesweitem und europäischem Interesse sein.

Genshagen wird in diesem Kontext zu einem Labor interkultureller, künstlerischer Auseinandersetzung und Produktion. Es entstehen Kunstwerke im Rahmen des Residenzprogramms „George Sand – Frédéric Chopin“ und der literarische Austausch wird durch den deutsch-französischen Franz-Hessel-Preis und die damit verbundene Schriftstellerresidenz angestoßen. Bei den Ausstellungen, die im Schloss Genshagen gezeigt werden, wird mit kuratorischer Unterstützung gearbeitet.

Europa braucht eine erlebbare Dimension. Durch gemeinsame künstlerische und kulturelle Projekte wird die Kultur Europas lebendig und eine europäische Identität wird sichtbar und erlebbar. Bei sind Integration und kulturelle Vielfalt maßstabgebend.

Mit einigen Projekten des Themenfelds „Kunst und künstlerischen Praxis“ sprechen wir  auch Jugendliche an, die sonst nicht in klassische Kultureinrichtungen gehen.. Allgemein ist festzustellen, dass im institutionalisierten „europäischen Jugendaustausch die Dimension der  „Kunst und Kunstvermittlung“ zwar vorhanden, aber längst nicht ausreichend anerkannt ist. Die Förderung der interkulturellen Verständigung, das Ermöglichen eines Dialogs der Kulturen und gelebte Interkulturalität sind aber wichtige Potentiale der „Kunst- und Kulturvermittlung“. Hierzu initiiert die Stiftung Genshagen in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern der beteiligten Länder künstlerische Pilotprojekte, die anschließend ausgiebig evaluiert werden.

 

Kunst und künstlerische Praxis: diesjährige Veranstaltungen

18.02.2014

Deutsch-französischer Preis für zeitgenössische Literatur geht an Jonas Lüscher und Frédéric Ciriez

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die französische Kulturministerin Aurélie Filippetti haben am 18. Februar 2014 bei einem Festakt im Ministère de la Culture et de la Communication in Paris den deutsch-französischen Franz-Hessel-Preis 2013 für zeitgenössische Literatur an die Autoren Jonas Lüscher (Frühling der Barbaren, C.H.Beck, 2013) und Frédéric Ciriez (Mélo, Verticales, 2013) verliehen.

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09.05.2014

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe HistoryCampus Berlin zum 100sten Jahrestag des Beginns des ersten Weltkriegs liest Eric Vuillard aus La Bataille d’Occident / Ballade vom Abendland. Die Stiftung Genshagen lädt Sie am 9. Mai zur Lesung nach Berlin in die Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung ein.

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01.10.2014

Gemeinsam mit der Villa Gillet verleiht die Stiftung Genshagen alljährlich den deutsch-französischen Franz-Hessel-Preis für zeitgenössische Literatur. Eine dieser Aktivitäten ist eine zehntägige Schriftstellerresidenz, die den Preisträgern des Franz-Hessel-Preises 2013 in Genshagen angeboten wird.

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14.11.2014

Am 14. November lädt die Stiftung Genshagen zum Konzert „Die Zeiten des Krieges“ mit Judith Ingolfsson, Violine, und Vladimir Stoupel, Klavier, ein. Das Duo präsentiert Sonaten von Claude Debussy, Louis Vierne und Leoš Janáček sowie „Trois pièces“ von Simon Laks.

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09.11.2014 - 16.11.2014

Jugendliche aus verschiedenen Kulturkreisen setzen sich kreativ mit Schillers „Lied von der Glocke“ in der Vertonung von Max Bruch auseinander. Zum Auftakt des Konzerts der EuropaChorAkademie und des BrahmsChors präsentieren sie am 16. November ihre Performance im Konzertsaal „Die Glocke“ in Bremen.

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09.02.2015

Der deutsch-französische Franz-Hessel-Preis für zeitgenössische Literatur soll den literarischen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich vertiefen und die Literatur beider Länder vermitteln. In Kooperation mit dem französischen Literaturhaus Villa Gillet wird alljährlich je ein Autor bzw. eine Autorin aus beiden Ländern ausgezeichnet.

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