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Was bedeutet für Sie „gute Nachbarschaft“?

Zum Auftakt unseres Schwerpunkts „Zusammenhalt gestalten – Nachbarschaft in Europa“ haben wir deutsche, französische und polnische Akteure aus Kunst und Politik gefragt: Was bedeutet für Sie „gute Nachbarschaft“?

 

Europäisches Medienprojekt ENTR

ENTR ist ein ehrgeiziges, innovatives und mehrsprachiges Medienprojekt, das Social-Media-Inhalte auf Englisch, Deutsch, Französisch, Portugiesisch, Rumänisch und Polnisch anbietet und das von einem paneuropäischen Konsortium unter der Leitung der Deutschen Welle und France Médias Monde gesteuert wird.

Weimar Plus Working Discussion: Der EU-Beitrittsprozess im Westlichen Balkan vor neuen Herausforderungen

Der Coronakrise zum Trotz hat die EU im März eine Reform des Beitrittsprozesses beschlossen und so eine lang anhaltende Blockade im Westlichen Balkan überwunden. Wir haben Expertinnen und Experten im Home Office um ihre Einschätzung dazu gebeten.

Zum ersten Mal setzt sich die Stiftung Genshagen ein Schwerpunkthema für zwei Jahre: 2020 und 2021 möchte sie sich verstärkt dem Thema „Zusammenhalt gestalten - Nachbarschaft in Europa“ widmen. Dabei soll den Fragen nachgegangen werden, wie Nachbarschaft als Kompetenz in Europa gestärkt werden kann, wie Bindungen zwischen Nachbarn – seien es Personen, Gemeinschaften oder Staaten – gefördert und Zusammenhalt innerhalb und zwischen Gesellschaften dauerhaft entwickelt werden können. Die Stiftung Genshagen geht dabei von einem weiten Nachbarschaftsbegriff aus, der sowohl die gesellschaftliche Ebene, regionale Fragen, die Bedeutung von Nachbarschaft für die Europäische Union, als auch das breite Feld der Globalisierung umfasst.

In einer Reihe von Projekten werden unterschiedliche Aspekte des Themas
„Zusammenhalt gestalten - Nachbarschaft in Europa“
in verschiedenen Formaten bearbeitet.

2021 wird die Stiftung Genshagen ihre Aktivitäten im Rahmen des Schwerpunktthemas weiterentwickeln. Dabei soll z.B. der Frage nachgegangen werden, wie Globalisierung und Digitalisierung das Wesen und die Praxis von Nachbarschaft verändern, wenn das räumliche Kriterium zunehmend in den Hintergrund tritt. Auch wird die Bildung neuer Formen innergesellschaftlicher Nachbarschaften im Kontext der steigenden Diversität der europäischen Gesellschaften thematisiert. Grundsätzlich ist das Ziel, herauszufinden, welche Parallelen und welche Unterschiede es mit Blick auf die vielfältigen Aspekte von "Nachbarschaft" in den Ländern des Weimarer Dreiecks (aber auch darüber hinaus) gibt und wie die drei Länder hinsichtlich der Gestaltung von Nachbarschaften voneinander lernen können.

Ende 2021 sollen die Ergebnisse aus den verschiedenen Projekten der Reihe in einer Publikation zusammengefasst werden.

Kontakt: Noémie Kaufman, Tobias Koepf

Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen unserer Reihe im Jahr 2020 statt:

 

Wegen der aktuellen Situation rund um das Coronavirus auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir bitten um Verständnis.

In den Jahren 2020 und 2021 widmet sich die Stiftung Genshagen in ihrer Projektarbeit dem bereichsübergreifenden Schwerpunktthema "Nachbarschaft" unter dem Titel "Zusammenhalt gestalten - Nachbarschaft in Europa". In verschiedenen Projekten soll der Frage nachgegangen werden, wie Nachbarschaft als Kompetenz in Europa gestärkt werden kann, wie Bindungen zwischen Nachbarn gefördert und Zusammenhalt in Gesellschaften dauerhaft entwickelt werden können.x

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Wegen der aktuellen Situation rund um das Coronavirus auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir bitten um Verständnis.

Die jüngsten Wahlergebnisse in den drei Ländern des Weimarer Dreiecks weisen auf eine politische Spaltung zwischen Stadt und Land hin. Ziel der Tagung ist es, die Ursachen der zunehmend offensichtlichen Spaltung zwischen Stadt und Land in den Ländern des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Union insgesamt besser zu verstehen und Wege eines Ausgleichs zu suchen, um realen Gefahren für den innergesellschaftlichen ebenso wie den europäischen Zusammenhalt rechtzeitig begegnen zu können.

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Im Rahmen der Reihe „Der etwas andere Dialog“ lud die Stiftung Genshagen am 8. Oktober 2020 zu einer Online-Diskussion über Europa 30 Jahre nach der Deutschen Einheit mit der Berliner Autorin Lea Streisand, dem ehemaligen Stadtpräsidenten von Wroclaw Rafał Dutkiewicz, dem französischen Historiker Emmanuel Droit und Alexander Clarkson vom King’s College London.

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Digitale Veranstaltung.

Experten aus Paris, Warschau, Berlin, Wien und Brüssel analysierten in einer Reihe von Online-Workshops die Auswirkungen der Coronakrise auf die EU-Integration des Westlichen Balkans. Ihre Handlungsempfehlungen präsentierten sie in einem Policy Brief.

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Wegen der aktuellen Situation rund um das Coronavirus auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir bitten um Verständnis.

Das Wiederaufleben des Antisemitismus in Europa gehört zu den beunruhigendsten gesellschaftlichen Krisenphänomenen unserer Zeit. Im Rahmen einer deutsch-französisch-polnischen Podiumsdiskussion werden Ursachen, Ausdrucksformen und Gegenmaßnahmen diskutiert.

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Im Rahmen einer digitalen Brainstorming-Sitzung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit diskutierten am 10.12.2020 Expertinnen und Experten aus Deutschland, Frankreich und Polen zentrale Herausforderungen im Kontext dieser Aufgabe. Es ging darum, wichtige inhaltliche Impulse zur konzeptionellen Vorbereitung eines für 2021 geplanten zweitägigen trilateralen Workshops zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu erarbeiten.

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