. .

Genshagener Schriften

Deutschland 25 Jahre nach der Einheit: Partner, Führungsmacht, Modell? – Perspektiven aus dem Weimarer Dreieck

Der dritte Band der Genshagener Schriften Deutschland 25 Jahre nach der Einheit: Partner, Führungsmacht, Modell? – Perspektiven aus dem Weimarer Dreieck erschien im Februar 2016. In diesem Sammelband blickt eine Gruppe namhafter Autorinnen und Autoren auf Deutschland 25 Jahre nach der Wiedervereinigung und fragt, was das heutige Deutschland ausmacht, wohin es sich entwickelt und vor allem, wie Deutschlands Nachbarn Frankreich und Polen die Entwicklung der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung wahrnehmen.

weiter

Green Deal reloaded

Wege zu einer nachhaltigen Transformation: nicht nur top-down, sondern auch bottom-up

In diesem einführenden Gespräch analysieren Prof. Dr. Patrizia Nanz und Dr. Sébastian Treyer die Auswirkungen der Coronakrise auf die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Transformationsprozesse für mehr Klimaschutz und zeigen Bedingungen für eine erfolgreiche Steuerung dieser Entwicklungen auf.

weiter

“Fight Every Crisis”? — Die Klimabewegung im Krisenmodus

Die Soziologen Yann Le Lann und Sabrina Zajak analysieren und vergleichen in diesem Gespräch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Klimabewegungen in Frankreich und Deutschland. Den Green Deal der Europäischen Kommission bewerten die Klimabewegungen überwiegend kritisch.

weiter

Strukturbrüche verhindern, Strukturwandel gestalten — neue Chancen für die Just Transition

Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG-Metall, und Philippe Portier, Nationaler Sekretär im Exekutivkomitee der französischen Gewerkschaft CFDT, erörtern in diesem dritten Beitrag der Reihe aktuelle Chancen und Herausforderungen für die „Just Transition“ in Deutschland und Frankreich: Um Strukturbrüche zu vermeiden, müssten die Mittel des Just Transition Fonds deutlich erhöht werden.

weiter

Eine mutige Klima-Industriepolitik als Schlüssel für den zukunftsfähigen Standort Europa

Prof. Dr. Barbara Praetorius, Professorin für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Energieökonomie und -politik an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) Berlin, analysiert in ihrem Beitrag, wie die europäische Industrie mit einer gezielten, europaweit harmonisierten Klima-Industriepolitik zukunftsfähig werden kann.

weiter

Ein einheitlicher europäischer CO2-Preis als Schlüssel für die Transformation der Wirtschaft

Christian Gollier, geschäftsführender Direktor der Toulouse School of Economics (TSE), plädiert in diesem Beitrag für einen europaweit einheitlichen, hohen und nach und nach ansteigenden CO2-Preis, um die ökologische Transformation der Wirtschaft in der nötigen Geschwindigkeit voranzubringen.

weiter

Europäischen Klimaschutz global einbetten: Grenzausgleichsmaßnahmen als Chance und Herausforderung

Im sechsten Beitrag der Publikationsreihe „Green Deal reloaded“ analysiert Dr. Camilla Bausch, wissenschaftliche und geschäftsführende Direktorin des Ecologic Instituts, die Chancen und Herausforderungen von Grenzausgleichsmaßnahmen, die Wettbewerbsnachteile für europäische Unternehmen aufgrund von Klimaschutzauflagen vermeiden sollen.

weiter

Acting European

Martin Koopmann: Same but different?
Lessons for Covid-19 from a decade of EU crisis management

Beyond its immediate effects as a global health crisis, the Covid-19 pandemic poses manifold political and economic challenges for the EU and its member states. Previous crises have shown that the EU's crisis management is dominated by intergovernmentalism and often limited to damage control. Nevertheless, common institutions and procedures such as those of the eurozone offer clear added value for the limited capacities of each member state and will make a difference in the long run.

weiter

Stephen Bastos and Michał Kuź: A “house divided” in a troubled Union – Poland and Covid-19

The Covid-19 pandemic has hit Poland in a difficult period. The issue of postponing the presidential election, originally scheduled for 10 May, has led to significant tensions in an already deeply polarised political scene. While decision-makers were quick to introduce restrictive measures, they have questioned the efficacy of the solutions to the Covid-19 crisis proposed by the EU. However, in spite of the political rhetoric of self-sufficiency, Poland needs greater EU solidarity, especially when it comes to economic challenges.

weiter

Marie Augère: France and Covid-19 – Between internal challenges and European opportunity

France is one of the countries that has been worst affected by Covid-19 in the European Union, pushing its healthcare system and its economic resilience to the brink. The current crisis rapidly put the government under severe pressure and once again tested French citizens' confidence in the executive. The French approach to this multidimensional crisis, which has had a strong European focus so far, could also be an opportunity for the government to inject fresh impetus into the country's European policy and to help strengthen the European Union as an actor in the current crisis.

weiter

Cornelius Adebahr: Beyond European crisis management – Germany needs a post-coronavirus vision

Germany is emerging from the first phase of the pandemic with some scars, but broadly in good shape. Like most European countries, it was late in addressing the threat posed by the virus and in “thinking European” in its response. Its six-month EU presidency starting in July is bound up with unique challenges as re-opening internal borders and restarting the European economy may well determine whether the Union can hold together. In order to drive the EU’s economic and social recovery forwards, Berlin needs to present a compelling vision for a green and digital post-pandemic Europe worth striving for.

 

weiter

Lukasz Jurczyszyn and Nele Katharina Wissmann: In search of a common spirit: the countries of the Weimar Triangle in the Covid-19 crisis

The coronavirus crisis has affected the countries of the Weimar Triangle to varying degrees. Bilateral relations between Germany and Poland as well as Germany and France have been strongly influenced by border closures, which have led to tensions between the countries. Although Franco-German relations seem to be gaining momentum after years of relative gridlock, the lack of Franco-Polish cooperation as well as common initiatives led to the complete invisibility of the Weimar Triangle. At this point, new ways of thinking are urgently needed if the Triangle is to fulfil its raison d’être.

 

weiter

Piotr Buras: Europe’s fragile freedoms facing a coronavirus stress test

The coronavirus crisis is accelerating a paradigm shift in European integration. Freedom as the organising principle of the EU was in retreat even before the pandemic when liberalisation, openness and liberal democracy came under strain in many countries. Restrictions imposed to tackle Covid-19 are reinforcing this trend. Concerns that some of these restrictions may remain in place beyond the pandemic are legitimate, particularly in the case of countries that are abusing the crisis to achieve autocratic overreach. The EU will need to find new ways to defend its legal order based on freedom.

weiter

Genshagener Papiere

Genshagener Papier No 28
„30 Jahre Weimarer Dreieck: Idee von gestern oder Konzept für morgen?“

November 2021

Zwischen Anfang Mai und Ende Juni 2021 haben deutsche, französische und polnische Autorinnen und Autoren zu der von der Stiftung Genshagen veröffentlichten Online-Publikationsreihe „30 Jahre Weimarer Dreieck – Idee von gestern oder Konzept von morgen?“ beigetragen. Das vorliegende Genshagener Papier versammelt die acht erschienenen Texte in einem kompakten Format. Ziel der Reihe war es, die gegenwärtige Verfasstheit des Weimarer Dreiecks drei Jahrzehnte nach seiner Gründung sowie die Potenziale für dessen künftige Ausgestaltung kritisch zu beleuchten.

weiter

Genshagener Papier N° 27: “Towards more cohesion in EU enlargement policy – tapping the potential of the Weimar Triangle”

März 2021

In der neuesten Ausgabe der Publikationsreihe „Genshagener Papiere“ analysieren Florent Marciacq und Tomasz Żornaczuk die Rolle Deutschlands, Frankreichs und Polens gegenüber dem Westlichen Balkan – und wie deren Zusammenarbeit im Rahmen des Weimarer Dreiecks Stabilität, politischen Wandel und die EU-Annäherung der Region stärken kann.

weiter

Genshagener Papier N°26 “Acting European? The European Union and the Weimar Triangle in the Coronavirus Crisis”

November 2020

Das Papier besteht aus einer Sammlung von zehn Kurzbeiträgen, die zwischen April und September 2020 in einer von der Stiftung Genshagen initiierten Online-Publikationsreihe mit dem Titel “Acting European? The European Union and the Weimar Triangle in the Coronavirus Crisis” veröffentlicht wurden. Ziel der Reihe war es, die politischen Reaktionen und Lösungsansätze zur Bewältigung der langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowohl innerhalb der Länder des Weimarer Dreiecks als auch auf EU-Ebene zu beleuchten.

weiter

Genshagener Papier N°25 “The Weimar Triangle and the future of the West”

September 2020

Hans Kundnani und Michał Kuź werfen in diesem Papier einen ausführlichen Blick auf die Zukunft des Westens in turbulenten weltpolitischen Zeiten. Nach einer Vorstellung verschiedener Konzepte des „Westens“ untersuchen sie die innere und äußere Dimension der Krise, welche die westliche Wertegemeinschaft ihrer Ansicht nach gegenwärtig durchläuft. Die drei Staaten des Weimarer Dreiecks spiegelten in ihren Beziehungen untereinander einige der Konfliktlinien dieser Krise wider. Nur wenn es Deutschland, Frankreich und Polen gelänge, ihre Differenzen beizulegen, könne das Weimarer Dreieck einer drohenden Fragmentierung des Westens, die von den Autoren als mögliches Zukunftsszenario gesehen wird, entgegenwirken.

weiter

Genshagener Noten

Genshagener Noten 10/2018

Im Rahmen der europäischen Veranstaltungsreihe „Akademie unter Bäumen“ hat sich die Stiftung Genshagen in Zusammenarbeit mit der Villa Decius Association und den Dialogues en humanité im Mai 2018 mit dem Thema „Das Europa der Grenzen“ befasst. Die Genshagener Note Nr. 10 dokumentiert diesen europäischen Austausch über die Frage, wie Kunst und Kultur dazu beitragen können, den Traum von einem offenen Europa auch in Zukunft Realität werden zu lassen. Künstler, Kulturschaffende und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Deutschland, Frankreich, Polen, Italien, Schweden, Irland, Großbritannien und Israel konnten ihre Erfahrungen teilen und darüber debattieren, ob und wie Grenzen mit Kunst überwunden werden können.

weiter

Genshagener Noten 9/2017

Die Genshagener Note Nr. 9 dokumentiert und reflektiert die im Rahmen der europäischen Veranstaltungsreihe "An den Grenzen der Zukunft" stattgefundenen Aktivitäten aus dem Jahr 2017. Ziel dieser Reihe ist, sich auf europäischer Ebene mit Herausforderungen und Zukunftsvisionen des Zusammenlebens aus der Perspektive von Kulturakteuren, Künstlern und junger Generationen theoretisch und künstlerisch praktisch auseinanderzusetzen.

weiter

Genshagener Noten 8/2017

Die Genshagener Note Nr. 8 dokumentiert die europäische Veranstaltung „An den Grenzen der Zukunft“, die mit einem Nomadischen Labor (trilaterales künstlerisches Jugendaustauschprojekt) und einem europäischen Seminar im November 2016 stattfand. Gemeinsam mit dem französischen Partner Observatoire des politiques culturelles initiiert, war dies der Start für eine europäische Veranstaltungsreihe, die sich mit der Rolle und dem Beitrag der Künste, des Kultursektors und der Kulturellen Bildung in gesellschaftlichen Partizipations- und Integrationsprozessen auseinandersetzt.

The eighth Genshagener Note documents the European project “On the Threshold of the Future”, which took place with a Nomad’s Lab (a trilateral artistic youth exchange project) and a European seminar in November 2016. Initiated in cooperation with the French partner Observatoire des politiques culturelles, the conference marked the start of a European series of seminars which address the role and the contribution of arts, the cultural sector and arts education in societal processes of participation and integration.

weiter

Genshagener Noten 7/2017

Alle zwei Jahre regt die Stiftung Genshagen im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Akademie unter Bäumen“ eine europäische Reflektion über gesellschaftsrelevante Fragen aus der Perspektive der Kunst und Kultur an. Im Mai 2016 haben wir uns mit dem Thema „Was darf die Kunst? Über die Freiheit der Kunst und die Wiederkehr des Religiösen“, befasst. In der Genshagener Note Nr. 7 finden Sie neben einem Einführungstext über die Zensur der Kunst in Frankreich auch Interviews, die einen Einblick in diese Debatte in sechs europäischen Ländern geben.

weiter