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Daniel-Vernet-Gruppe

Die Daniel-Vernet-Gruppe (vormals „Deutsch-französische Reflexionsgruppe“) wurde im Herbst 2014 gegründet und wird seit 2015 gemeinsam von der Stiftung Genshagen und dem Comité d’études des relations franco-allemandes (Cerfa) des Institut français des relations internationales (Ifri) getragen. Ihr gehören rund 20 deutsche und französische Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, Wirtschaft, des Journalismus und verwandter Bereiche an. In ihren regelmäßig in Genshagen und Paris stattfindenden Arbeitssitzungen widmet sich die Gruppe europäischen Zukunftsthemen sowie Themen der deutsch-französischen Beziehungen. Sie formuliert konkrete Politikempfehlungen, Handlungsperspektiven oder Thesen, die als gemeinsames Positionspapier veröffentlicht werden. Die Arbeitsergebnisse richten sich je nach Thema an spezifische Zielgruppen, immer jedoch auch an eine breitere interessierte Leserschaft. Die Gruppe versteht sich als Impulsgeber einer proeuropäischen, deutsch-französischen Öffentlichkeit.

Seit Frühjahr 2019 trägt sie den Namen ihres Gründungsmitglieds Daniel Vernet, der als Journalist insbesondere über Fragen der internationalen Politik arbeitete und den größten Teil seiner Karriere, zeitweise als Chefredakteur und Redaktionsleiter, bei der Tageszeitung Le Monde verbrachte, unter anderem als langjähriger Korrespondent in Bonn und Moskau. Er stand für eine bestimmte journalistische Tradition, die vor allem zum Ziel hat zu verstehen, aufzuklären und Analysen bereitzustellen, und nicht um jeden Preis die Sensation zu suchen oder emotional zu berühren. Daniel Vernet war einer der großen, klugen und weitblickenden Analysten der deutsch-französischen Beziehungen in Europa.

Das nächste Treffen der Daniel-Vernet-Gruppe wird am 14. und 15. November 2019 in Genshagen stattfinden.

Informationen zur Arbeitssitzung vom April 2019

Informationen zur Arbeitssitzung vom November 2018

Informationen zur Arbeitssitzung vom Februar 2018

Informationen zur Arbeitssitzung vom Oktober 2017

Informationen zur Arbeitssitzung vom Februar 2017

Informationen zur Arbeitssitzung vom Oktober 2016

Informationen zur Arbeitssitzung vom Februar 2016

Informationen zur Arbeitssitzung vom September 2015

Informationen zur Arbeitssitzung vom Februar 2015

Gründungsdokument

Kontakt: Marie Augère, Dr. Martin Koopmann

 

Das neunte Positionspapier der Daniel-Vernet Gruppe beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der sozialen Dimension europäischer Politik. Im Verlauf der Europäischen Integration verblieb die Sozialpolitik lange im Kompetenzbereich der Mitgliedstaaten, und so wird die EU bis heute nicht als handlungsfähiger sozialpolitischer Akteur wahrgenommen. In ihrem Positionspapier vertritt die Daniel-Vernet-Gruppe die Auffassung, dass eine Stärkung der sozialen Dimension weder über den Weg der Renationalisierung noch über den Sprung zur Supranationalisierung erreicht werden kann. Gleichwohl müssen sich insbesondere Deutschland und Frankreich darum bemühen, konstruktive Ansätze für europäische Antworten auf diese Herausforderung zu entwickeln.

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Das achte Positionspapier der Daniel-Vernet-Gruppe beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Zuwanderung, Integration und Zusammenhalt in Europa. Migration wird in Europa oft als Bedrohung für den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaften, aber auch unter den Staaten wahrgenommen. In ihrem Positionspapier vertritt die Daniel-Vernet-Gruppe die Auffassung, dass Migration und Zusammenhalt nicht im Widerspruch zueinander stehen. Gleichwohl müssen sich insbesondere Deutschland und Frankreich darum bemühen, konstruktive Ansätze für europäische Antworten auf diese Herausforderung zu entwickeln.

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Der neue Elysée-Vertrag, der 2018 ausgearbeitet wird, ist Teil eines europäischen und internationalen Kontextes, der sich grundlegend von dem vor 55 Jahren unterscheidet. Sein Abschluss wird nur dann einen Mehrwert für die deutsch-französischen Beziehungen und Europa hervorbringen, wenn er über den alten Vertrag hinausgeht. Im Rahmen ihrer siebten Sitzung hat die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hierzu eine Reihe von Vorschlägen entwickelt. Drei Aspekte werden dabei besonders berücksichtigt: eine klar pro-europäische Botschaft, die Stärkung der bilateralen Prozesse sowie Maßnahmen, um die deutsch-französische Zusammenarbeit zu einem Laboratorium der europäischen Integration fortzuentwickeln.

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Wenn Europa in den kommenden Jahren im globalen Wettbewerb mit anderen dynamischen Regionen nicht den Anschluss verlieren will, muss es verstärkt in die wichtigste Ressource investieren, über die es verfügt: die Jugend. 2018 sollte daher das Jahr einer deutsch-französischen Initiative werden, die die junge Generation in den Mittelpunkt rückt: einer Initiative, die sich auf die Mobilität der Jugendlichen, die berufliche Bildung und die Vermittlung der europäischen demokratischen Werte konzentriert. Die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hat in ihrer sechsten Sitzung hierzu einige Vorschläge entwickelt.

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Die fünfte Arbeitssitzung der deutsch-französischen Reflexionsgruppe fand am 22. und 23. März 2017 in Paris statt. Sie wurde anlässlich des 60. Jahrestages des Vertrags von Rom organisiert und  widmete sich der Zukunft der Europäischen  Architektur. Zwanzig französische und deutsche Mitglieder (aus der akademischen und wissenschaftlichen Welt, der Wirtschaft und den Medien) entwickelten dabei ihr fünftes gemeinsames Arbeitspapier. Im Zuge der Arbeitssitzung hat die Arbeitsgruppe ein fünftes gemeinsames Papier entwickelt, welches keine Zukunft für die Europäischen Union ohne klare Differenzierung und Rückhalt von Berlin und Paris thematisiert.

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Anlässlich des 25. Jahrestags der Gründung des Weimarer Dreiecks haben sich die Deutsch-französische Reflexionsgruppe und der deutsch-polnische Gesprächskreis Kopernikus-Gruppe zu einer gemeinsamen Sitzung in Genshagen getroffen. Mit dem trilateralen Positionspapier formulieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen deutsch-französisch-polnischen Appell, den Zusammenhalt Europas durch gemeinsame Initiativen zu stärken.

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Mit dem 3. Positionspapier "Jetzt die Zukunft des Euro vorbereiten!" zeigt die Deutsch-französische Reflexionsgruppe, dass die Eurozone auf halbem Weg stecken geblieben ist. Deutschland und Frankreich müssen deshalb nun ihre Denkverbote überwinden und eine neue Diskussion über die Zukunft der Währungsunion anstoßen.

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Mit dem zweiten Positionspapier „Europa am Scheideweg: Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik braucht deutsch-französische Initiativen“ führt die Deutsch-französische Reflexionsgruppe ihre gemeinsame Arbeit fort und plädiert für gemeinsame deutsch-französische Initiativen im Bereich der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

 

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Mit dem ersten Positionspapier „Frankreich, Deutschland und die Europäische Union am Scheideweg: Überlegungen für einen Neuanfang“ verortet sich die Deutsch-französische Reflexionsgruppe zunächst in der Debatte über Europa und stellt ihre Wahrnehmung der aktuellen politischen Lage zur Diskussion.

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