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Deutsch-französische Reflexionsgruppe

Die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hat sich im Herbst 2014 auf Initiative der Stiftung Genshagen und des Comité d’études des relations franco-allemandes (Cerfa) des Institut français des relations internationales (Ifri) konstituiert. Sie vereint 20 französische und deutsche Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Journalismus sowie verwandten Bereichen.

Die Mitglieder der Deutsch-französischen Reflexionsgruppe treffen sich zwei Mal jährlich in Genshagen oder Paris, um ein im Zusammenhang mit der europäischen Integration stehendes Thema zu diskutieren. Aufbauend auf der gemeinsamen Analyse entwickelt die Gruppe konkrete deutsch-französische Politikempfehlungen, die als gemeinsames Positionspapier veröffentlicht werden. Die Deutsch-französische Reflexionsgruppe ist bestrebt, konstruktive Beiträge zur Europadebatte in Deutschland und Frankreich zu leisten.

Das nächste Treffen der Reflexionsgruppe wird am 13. und 14. November 2018 in Genshagen stattfinden.

Informationen zur Arbeitssitzung vom Februar 2018

Informationen zur Arbeitssitzung vom Oktober 2017

Informationen zur Arbeitssitzung vom Februar 2017

Informationen zur Arbeitssitzung vom Oktober 2016

Informationen zur Arbeitssitzung vom Februar 2016

Informationen zur Arbeitssitzung vom September 2015

Informationen zur Arbeitssitzung vom Februar 2015

Gründungsdokument

Kontakt: Marie Augère, Dr. Martin Koopmann

 

Der neue Elysée-Vertrag, der 2018 ausgearbeitet wird, ist Teil eines europäischen und internationalen Kontextes, der sich grundlegend von dem vor 55 Jahren unterscheidet. Sein Abschluss wird nur dann einen Mehrwert für die deutsch-französischen Beziehungen und Europa hervorbringen, wenn er über den alten Vertrag hinausgeht. Im Rahmen ihrer siebten Sitzung hat die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hierzu eine Reihe von Vorschlägen entwickelt. Drei Aspekte werden dabei besonders berücksichtigt: eine klar pro-europäische Botschaft, die Stärkung der bilateralen Prozesse sowie Maßnahmen, um die deutsch-französische Zusammenarbeit zu einem Laboratorium der europäischen Integration fortzuentwickeln.

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Wenn Europa in den kommenden Jahren im globalen Wettbewerb mit anderen dynamischen Regionen nicht den Anschluss verlieren will, muss es verstärkt in die wichtigste Ressource investieren, über die es verfügt: die Jugend. 2018 sollte daher das Jahr einer deutsch-französischen Initiative werden, die die junge Generation in den Mittelpunkt rückt: einer Initiative, die sich auf die Mobilität der Jugendlichen, die berufliche Bildung und die Vermittlung der europäischen demokratischen Werte konzentriert. Die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hat in ihrer sechsten Sitzung hierzu einige Vorschläge entwickelt.

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Die fünfte Arbeitssitzung der deutsch-französischen Reflexionsgruppe fand am 22. und 23. März 2017 in Paris statt. Sie wurde anlässlich des 60. Jahrestages des Vertrags von Rom organisiert und  widmete sich der Zukunft der Europäischen  Architektur. Zwanzig französische und deutsche Mitglieder (aus der akademischen und wissenschaftlichen Welt, der Wirtschaft und den Medien) entwickelten dabei ihr fünftes gemeinsames Arbeitspapier. Im Zuge der Arbeitssitzung hat die Arbeitsgruppe ein fünftes gemeinsames Papier entwickelt, welches keine Zukunft für die Europäischen Union ohne klare Differenzierung und Rückhalt von Berlin und Paris thematisiert.

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Anlässlich des 25. Jahrestags der Gründung des Weimarer Dreiecks haben sich die Deutsch-französische Reflexionsgruppe und der deutsch-polnische Gesprächskreis Kopernikus-Gruppe zu einer gemeinsamen Sitzung in Genshagen getroffen. Mit dem trilateralen Positionspapier formulieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen deutsch-französisch-polnischen Appell, den Zusammenhalt Europas durch gemeinsame Initiativen zu stärken.

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Mit dem 3. Positionspapier "Jetzt die Zukunft des Euro vorbereiten!" zeigt die Deutsch-französische Reflexionsgruppe, dass die Eurozone auf halbem Weg stecken geblieben ist. Deutschland und Frankreich müssen deshalb nun ihre Denkverbote überwinden und eine neue Diskussion über die Zukunft der Währungsunion anstoßen.

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Mit dem zweiten Positionspapier „Europa am Scheideweg: Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik braucht deutsch-französische Initiativen“ führt die Deutsch-französische Reflexionsgruppe ihre gemeinsame Arbeit fort und plädiert für gemeinsame deutsch-französische Initiativen im Bereich der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

 

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