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Green Deal reloaded – Perspektiven für eine nachhaltige und gerechte Transformation der EU

Die Publikationsreihe „Green Deal reloaded – Perspektiven für eine nachhaltige und gerechte Transformation der EU” ist ein Projekt der Stiftung Genshagen und des Institut Montaigne im Rahmen des Genshagener Forums für deutsch-französischen Dialog. Vor dem Hintergrund der COVID-19-Krise und der europäischen Konjunkturprogramme soll ein hochrangiger deutsch-französischer Austausch zu zentralen Herausforderungen des Green Deals gefördert und Empfehlungen zu damit verbundenen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen entwickelt werden. Die Reihe erteilt führenden französischen und deutschen Expertinnen und Experten das Wort, um ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Zukunftsmodell der Europäischen Union zu skizzieren und ihre Handlungsfähigkeit als Akteur dieser ökologischen Transformation zu beleuchten.

 

Partner: Institut Montaigne

Förderer: Auswärtiges Amt; Förderverein der Stiftung Genshagen e.V.

Kontakt: Marie Augère, Elisabeth Hoffmann

 

Im sechsten Beitrag der Publikationsreihe „Green Deal reloaded“ analysiert Dr. Camilla Bausch, wissenschaftliche und geschäftsführende Direktorin des Ecologic Instituts, die Chancen und Herausforderungen von Grenzausgleichsmaßnahmen, die Wettbewerbsnachteile für europäische Unternehmen aufgrund von Klimaschutzauflagen vermeiden sollen.

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Christian Gollier, geschäftsführender Direktor der Toulouse School of Economics (TSE), plädiert in diesem Beitrag für einen europaweit einheitlichen, hohen und nach und nach ansteigenden CO2-Preis, um die ökologische Transformation der Wirtschaft in der nötigen Geschwindigkeit voranzubringen.

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Prof. Dr. Barbara Praetorius, Professorin für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Energieökonomie und -politik an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) Berlin, analysiert in ihrem Beitrag, wie die europäische Industrie mit einer gezielten, europaweit harmonisierten Klima-Industriepolitik zukunftsfähig werden kann.

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Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG-Metall, und Philippe Portier, Nationaler Sekretär im Exekutivkomitee der französischen Gewerkschaft CFDT, erörtern in diesem dritten Beitrag der Reihe aktuelle Chancen und Herausforderungen für die „Just Transition“ in Deutschland und Frankreich: Um Strukturbrüche zu vermeiden, müssten die Mittel des Just Transition Fonds deutlich erhöht werden.

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Die Soziologen Yann Le Lann und Sabrina Zajak analysieren und vergleichen in diesem Gespräch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Klimabewegungen in Frankreich und Deutschland. Den Green Deal der Europäischen Kommission bewerten die Klimabewegungen überwiegend kritisch.

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In diesem einführenden Gespräch analysieren Prof. Dr. Patrizia Nanz und Dr. Sébastian Treyer die Auswirkungen der Coronakrise auf die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Transformationsprozesse für mehr Klimaschutz und zeigen Bedingungen für eine erfolgreiche Steuerung dieser Entwicklungen auf.

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