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Videostatements zur Weimar Plus Working Discussion: Der EU-Beitrittsprozess im Westlichen Balkan vor neuen Herausforderungen

Im März dieses Jahres haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf eine Reform des Beitrittsprozesses geeinigt. Damit gelang es, eine langanhaltende Blockade der Erweiterungspolitik zu überwinden und den Weg für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien freizumachen. Für die EU – so wurde von verschiedenen Seiten betont – war dies ein wichtiges Signal, dass sie auch in Krisenzeiten entscheidungsfähig ist. Doch stellen die Corona-Pandemie und ihre sozio-ökonomischen Folgen die Beziehungen zwischen der EU und dem Westlichen Balkan auf eine neuerliche Probe.

Wir haben Expertinnen und Experten gefragt, wie sie die im März verabschiedete Reform des Beitrittsprozesses beurteilen und wie sich die Coronakrise auf die EU-Perspektive der Beitrittskandidaten in Südosteuropa auswirken wird.

Im Zuge einer „Weimar Plus Working Discussion“ werden EntscheidungsträgerInnen und ExpertInnen den reformierten Beitrittsprozess und dessen Umsetzung im Kontext der Corona-Krise näher diskutieren. Die Stiftung Genshagen wird diese, in Zusammenarbeit mit dem Österreichisch-französischen Zentrum für Annäherung in Europa, am 1.-2. Oktober 2020 ausrichten.

 

Part I: The new EU accession methodology
Does the new EU accession methodology provide the right tools to foster the Western Balkans‘ EU integration?

Part II: The impact of Covid-19 on the Western Balkans‘ EU perspective
How do you expect the coronavirus crisis to impact on the EU perspective of accession candidates in Southeast Europe?