Erste Dinner Debate des Alumni-Netzwerks der Stiftung Genshagen
©Stiftung Genshagen
Alumni der Stiftung Genshagen trafen sich am 16. April zu ihrer ersten „Dinner Debate“ in Berlin-Friedrichshain. Im Fokus stand die aktuelle Next Generations-Studie der Allianz Foundation. Darin wurden mehr als 8500 junge Menschen im Alter von 16 bis 39 Jahren in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen und Spanien zu ihren Zukunftsbildern und ihrem gesellschaftlichen Engagement befragt.
Gesprächsimpulse wurden durch „Prompt Cards“ gegeben, die verschiedene Themen der Studie aufgriffen und Diskussionsfragen formulierten – zum Beispiel, ob Demokratie ohne Vertrauen in die Politik funktionieren kann; ob Künstliche Intelligenz reguliert werden sollte, auch auf die Gefahr hin, dass dies Innovation verlangsamt; ob die Nutzung von Social Media zu politischem Empowerment oder vielmehr zu Echokammern führt; oder ob es angesichts zahlreicher aktueller Krisen und Brandherde in der Welt egoistisch ist, sich auf sein persönliches Wohlbefinden zu konzentrieren.
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Mit wechselnden Partner*innen teilten die Diskussionsteilnehmer*innen ihre Meinungen zu diesen und anderen Fragen. Einig waren sie sich darin, dass der Austausch viele Anregungen, neue Perspektiven und bisweilen auch Überraschungen hervorbrachte – und dass es unerlässlich ist, miteinander im Gespräch zu bleiben.
Das Alumni-Netzwerk
Das Alumni-Netzwerk der Stiftung Genshagen steht allen ehemaligen Projektteilnehmer*innen und Praktikant*innen der beiden Arbeitsbereiche Europäischer Dialog sowie Kunst- und Kulturvermittlung in Europa offen. Das von den Alumni selbst getragene Netzwerk bietet Studierenden und Young Professionals aus Deutschland, Frankreich, Polen sowie vielen anderen Ländern Europas eine Plattform, um sich gemeinsam für ein vereintes Europa und die Beziehungen zwischen den Ländern des Weimarer Dreiecks zu engagieren.