Trilaterale Genshagener Sommerschule 2026 "35 Years of the Weimar Triangle: Time for a Second Youth?"
19.–26. August 2026, Schloss Genshagen (bei Berlin)
Das 1991 gegründete Weimarer Dreieck hatte zum Ziel, die Spaltungen nach dem Kalten Krieg zu überwinden und die Integration Polens in die NATO und die Europäische Union zu unterstützen. Nach diesen ersten Erfolgen verlor das Format jedoch zunehmend an Dynamik und stand vor der Herausforderung, seine Rolle neu zu definieren. Heute, anlässlich seines 35-jährigen Bestehens, schaffen die aktuellen geopolitischen Entwicklungen sowohl Dringlichkeit als auch neue Chancen für eine Erneuerung.
Habt ihr Lust, die Rolle des Weimarer Dreiecks neu zu denken? Dann kommt diesen Sommer nach Genshagen und diskutiert mit uns über die Zukunft dieses Formats!
Die Genshagener Sommerschule bietet:
- Teilnahme an Expertengesprächen zu den Ursprüngen, dem aktuellen Stand und den Zukunftsperspektiven des Weimarer Dreiecks, ergänzt durch Besuchen bei politischen Institutionen in Berlin
- Teilnahme an einem abschließenden Zukunftsworkshop zum Thema „Weimarer Dreieck 2031: Fahrplan“, der die Ergebnisse der Debatten bündelt und eine Vision für ein erneuertes Weimarer Dreieck zu seinem 40. Jubiläum entwickelt
Wer kann sich bewerben?
- Master- und Doktoranden, die an einer deutschen, französischen oder polnischen Universität eingeschrieben sind (alle Nationalitäten sind willkommen)
- Studierende mit deutscher, französischer oder polnischer Staatsangehörigkeit, die im Ausland studieren
- Vorkenntnisse zum Weimarer Dreieck sind nicht erforderlich – Interesse am Thema und Motivation sind ausdrücklich erwünscht!
- Arbeitssprache: Englisch (sehr gute Kenntnisse erforderlich)
Teilnahmegebühr
250 € (inklusive Unterkunft und Verpflegung). Die Reisekosten nach Genshagen werden nicht übernommen. Stipendien sind verfügbar.
Bewerbungsfrist: 29. Mai 2026
Weitere Informationen und Bewerbung:
https://webform.stiftung-genshagen.de/golink/open.php?link=f6f10cc5-425d-4a90-a4c7-061c68067e30
Die Sommerschule wird in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt (Oder)) und der Sorbonne Université (Paris) organisiert und vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützt.