Demokratie unter Druck: Gesellschaftliche Polarisierungen und Konflikte

©Stiftung Genshagen | René Arnold
Datum
8. Oktober - 9. Oktober 2026Ort
Das Modell der liberalen, repräsentativen und pluralen Demokratie gerät in Zeiten autoritärer Tendenzen von innen und außen unter Druck. Es stellt sich die Frage, ob es auf die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen noch angemessene Antworten geben kann. Nach der ersten trilateralen Expert*innentagung 2025 zu politischer und institutioneller Resilienz als Auftakt der Reihe „Unter Druck: Die Zukunft der Demokratie im Weimarer Dreieck gestalten“ wird 2026 die zweite Tagung der Reihe stattfinden. Diese wird die Demokratieentwicklung unter dem Brennglas gesellschaftlicher Dynamiken und Polarisierung beleuchten. Welche Auswirkung haben gesellschaftliche Konflikte auf die Wehrhaftigkeit und die Gestaltung unserer Demokratien, wie kann die demokratische Resilienz der Bürger*innen gestärkt werden?
Der rapide Wandel gesellschaftlicher Strukturen hinterlässt Spuren in den politischen Systemen des Weimarer Dreiecks und führt zu veränderten politischen Bedürfnissen in den Gesellschaften. Während der Tagung sollen mögliche Antworten darauf bzw. (neue) Formen der politischen Partizipation diskutiert werden. 30 Expert*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik der drei Länder werden nach Genshagen mit dem Ziel eingeladen, einen nachhaltigen trilateralen Austausch zur Demokratieentwicklung in Deutschland, Frankreich und Polen zu führen.