Brandenburger Europagespräch „30 Jahre Deutsche Einheit“

In einer virtuellen Podiumsdiskussion diskutierte das Publikum mit Jean-Marc Ayrault (ehemaliger Außen- und Premierminister Frankreichs), Anna Kwiatkowska (Leiterin der Abteilung Deutschland und Nordeuropa am Zentrum für Ost-Studien (OSW) in Warschau) sowie dem freien Journalisten und Autor des Buches „Nachwendekinder“ Johannes Nichelmann den aktuellen Zustand der deutschen Gesellschaft 30 Jahre nach der Wiedervereinigung.

Foto: © Stiftung Genshagen

Datum

12. November 2020

Ansprechpartner/in

Dr. Tobias Koepf

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Deutschland findet sich 30 Jahre nach der Deutschen Einheit in einer paradoxen Situation wieder. Einerseits hat das Land ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahrzehnt hinter sich und ist bis dato im Vergleich zu den meisten seiner europäischen Nachbarn auch relativ gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Andererseits ist die deutsche Gesellschaft gespalten wie lange nicht mehr. Kräfte an den politischen Rändern erhielten zuletzt Auftrieb, und die politische Elite steht trotz einer auf den ersten Blick guten Bilanz immer stärker unter Beschuss.

In einer virtuellen Podiumsdiskussion diskutierte die Moderatorin Linda Vierecke (Deutsche Welle) mit Jean-Marc Ayrault (ehemaliger Außen- und Premierminister Frankreichs), Anna Kwiatkowska (Leiterin der Abteilung Deutschland und Nordeuropa am Zentrum für Ost-Studien (OSW) in Warschau) sowie dem freien Journalisten und Autor des Buches „Nachwendekinder“ Johannes Nichelmann den aktuellen Zustand der deutschen Gesellschaft. Einen besonderen Reiz bezog die Debatte durch den Blick verschiedener Generationen auf die Wiedervereinigung sowie ihren Einfluss auf das heutige Deutschland.

Förderer: Auswärtiges Amt