Deutsch-französisch-polnisches JugendLabor
Das deutsch-französisch-polnische JugendLabor ist im Weimarer Dreieck ein einzigartiges Format, das jungen Menschen eine aktive Beteiligung an der Gestaltung kulturpolitischer Maßnahmen ermöglicht, die sie unmittelbar betreffen. Es stärkt ihre Mitspracherechte und das Erleben politischer Wirksamkeit im europäischen Kontext.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle kulturelle und kulturpolitische Fragen, die aus Sicht junger Erwachsener relevant sind. Aus ihrer Perspektive heraus erarbeiten sie gemeinsam konkrete Lösungen und diskutieren diese mit Verantwortlichen aus Kultur, Politik und Bildung aus allen drei Ländern.
Der Austausch junger Menschen sowie politischer Entscheidungsträger*innen aus Deutschland, Frankreich und Polen stärkt die trilaterale Zusammenarbeit im Weimarer Dreieck. So fördert das JugendLabor den Transfer von Erfahrungen und Ansätzen über Ländergrenzen hinweg und leistet einen Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit. Gleichzeitig schafft es Raum für junge Menschen aus den drei Ländern, sich mit anderen Europäer*innen auszutauschen und gemeinsam an der Gestaltung der Kultur in Europa mitzuwirken.
Das JugendLabor als Modellprojekt
Gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) sowie mit Unterstützung der Fondation Hippocrène hat die Stiftung Genshagen im März 2025 erstmals ein trinationales JugendLabor durchgeführt. 21 junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen befassten sich dabei am Beispiel des KulturPasses mit Fragen der kulturellen Teilhabe junger Menschen.
Das JugendLabor wurde 2025 als erstes trilaterales Projekt mit dem neuen Weimarer-Dreieck-Label von DFJW und DPJW ausgezeichnet und erhielt 2026 den Weimarer-Dreieck-Preis, der vom Weimarer Dreieck e.V. und der Stadt Weimar vergeben wird.
2027 soll das JugendLabor mit neuen Partnern aus Frankreich und Polen fortgeführt werden. Eine Durchführung des JugendLabors alle zwei Jahre ist geplant.
Partner: Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW); Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW); Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)
Förderer: Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW); Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW); Stiftung Hippocrène