„Tandem-Residenz“ – Podcasts mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Deutschland, Frankreich und Polen

Vom 04.-14. August 2020 fand die deutsch-französisch-polnische Tandem-Residenz in der Stiftung Genshagen statt. Drei Tandems waren in Genshagen zu Gast: die Autorin Bianka Rolando und die Übersetzerin Isabelle Macor, die Autorin Małgorzata Sikorska-Miszczuk und der Übersetzer Andreas Volk und die Autorin Katharina Mevissen und die Übersetzerin Barbara Bruks. In drei Podcasts erfahren Sie mehr über die gemeinsame Arbeit an ihren Texten und Übersetzungen in Genshagen.

Foto: © Stiftung Genshagen | Elisa Behr

Datum

4 August 2020 - 14 August 2020

Ansprechpartner/in

Charlotte Stolz

Telefon

+49-3378-8059-59

Ansprechpartner/in

Magdalena Nizioł

Telefon

+49-3378-8059-49

Vom 4.-14. August 2020 waren im Rahmen der trilateralen Tandem-Residenz drei Autorinnen, zwei Übersetzerinnen und ein Übersetzer aus Deutschland, Frankreich und Polen im Schloss Genshagen zu Gast. Die Tandem-Residenz konnte trotz der Corona-Pandemie und unter Einhaltung der erforderlichen Regeln stattfinden. Die drei Tandems haben zehn Tage lang im Schloss Genshagen intensiv an ihren literarischen Texten und Übersetzungen gearbeitet.

Mit jedem Tandem wurde während der Residenz in Genshagen ein von Charlotte Stolz moderiertes Gespräch geführt. In den beigefügten Podcasts erfahren Sie mehr über die Autorinnen und Übersetzer, ihr Werk und ihre Zusammenarbeit. Die Residentinnen und Residenten haben sich auch untereinander über ihre Übersetzungsprojekte und die aktuelle Situation in ihren Ländern ausgetauscht.

An der Tandem-Residenz nahmen teil: Die polnische Autorin Bianka Rolando und die französische Übersetzerin Isabelle Macor (polnisch-französisches Tandem). Bianka Rolando und Isabelle Macor arbeiteten an der Übertragung der neusten Gedichtsammlung von Bianka Rolando „Ostańce“ ins Französische. Dabei spielte das gemeinsame Ausloten der kulturellen Hintergründe und Bezüge eine wichtige Rolle. Die Gedichtsammlung wird in Frankreich mit einer Einführung von Isabelle Macor und Druckgrafiken von Bianka Rolando erscheinen.

Zum Podcast Rolando-Macor.

Die polnische Autorin Małgorzata Sikorska-Miszczuk und der deutsche Übersetzer Andreas Volk (polnisch-deutsches Tandem). Małgorzata Sikorska-Miszczuk und Andreas Volk arbeiten schon seit 15 Jahren zusammen und widmeten sich während der Residenz allen bislang veröffentlichten Theaterstücken und Libretti von Małgorzata Sikorska-Miszczuk. Eine Auswahl ihrer Stücke wird in einer Anthologie auf Deutsch erscheinen. Als Tandem beschäftigten sie sich auch mit dem noch nicht veröffentlichten Theaterstück „Emilia Blunt“.

Zum Podcast Sikorska-Miszczuk-Volk.

Die deutsche Autorin Katharina Mevissen und die polnische Übersetzerin Barbara Bruks (deutsch-polnisches Tandem). Katharina Mevissen und Barbara Bruks widmeten sich während des Aufenthalts in Genshagen vor allem der polnischen Übersetzung des Romandebüts „Ich kann dich hören“ (Wagenbach, 2019) von Katharina Mevissen und befassten sich zudem mit neueren Texten der Autorin.

Zum Podcast Mevissen-Bruks.

Informationen zur Tandem-Residenz.  Das deutsch-französisch-polnische Residenzprogramm „Tandem-Residenz“ ermöglicht Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzern aller Literatursparten aus Deutschland, Frankreich und Polen einen gemeinsamen 10tägigen Arbeitsaufenthalt im Schloss Genshagen bei Berlin. Dank der Förderung der Fondation Jan Michalski pour l’ecriture et la littérature konnte die trilaterale Tandem-Residenz 2020 in der Stiftung Genshagen stattfinden. 2021 wird die Residenz dank der erneuten Förderung der Fondation Jan Michalski fortgesetzt und im Januar ausgeschrieben. Weitere Informationen zum Residenzprogramm finden Sie hier.

Partner: ATLAS - Association pour la promotion de la traduction littéraire. Der Verein verwaltet das Collège International des Traducteurs littéraires (CITL) in Arles, Kolegium Europy Wschodniej im. Jana-Nowaka-Jeziorańskiego, Wrocław/Wojnowice und Villa Decius, Krakau

Förderer: Fondation Jan Michalski pour l’ecriture et la littérature 

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