Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 85. Geburtstags von Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.

Zusammenhalt in Europa – Die Kunst der Politik

Am 30. März 2022 fand anlässlich des 85. Geburtstags von Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und Vorstandsmitglied der Stiftung, in der Französischen Botschaft eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Zusammenhalt in Europa – Die Kunst der Politik“ statt. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine diskutierten Expert*innen aus Frankreich, Polen und Deutschland die Ursachen der vielfältigen Spannungen in Europa und Wege zur Stärkung des europäischen Zusammenhalts.

Datum

30 März 2022

Ansprechpartner/in

Stephen Bastos

Telefon

+49-3378-8059-50

Am 30. März 2022 fand anlässlich des 85. Geburtstags von Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und Vorstandsmitglied der Stiftung, in der Französischen Botschaft eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Zusammenhalt in Europa – Die Kunst der Politik“ statt. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine diskutierten vor rund 100 Gästen Dr. Linn Selle,  Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland, die polnischsprachige Schriftstellerin Magdalena Parys und der französische Soziologe Prof. Dr. Antoine Vauches von der Pariser Sorbonne Universität mit Prof. Dr. Rita Süssmuth Wege zur Stärkung des Zusammenhalts in Europa. Die Diskussion wurde zusätzlich auch online per Zoom übertragen.

In ihrer feierlichen Eröffnung der Veranstaltung hob die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes die zahlreichen Verdienste von Prof. Dr. Rita Süssmuth hervor und betonte die besondere politische Bedeutung des Weimarer Dreiecks für die Zukunft Europas. Die anschließende Diskussion konzentrierte sich weitgehend auf die Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine für Europa. Aktuell habe der Krieg zu einer neuen europäischen Geschlossenheit geführt. Dieser Moment müsse genutzt werden, um die vielfältigen Spannungen und tiefgreifenden Spaltungen in Europa zu überwinden. Dafür brauche es laut Frau Süssmuth vor allem die „Kunst der Politik“, alle Menschen anzusprechen und ihnen das Gefühl zu geben, dass jede*r Bürger*in gebraucht werde. .

Partner: Deutsches Polen-Institut, Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung

Förderer: Auswärtiges Amt