10. Genshagener Forum für deutsch-französischen Dialog

Motor der Zeitenwende? Deutschland und Frankreich in einem Europa im Umbruch

Am 26. und 27. September 2022 veranstaltete die Stiftung Genshagen das zehnte Genshagener Forum für deutsch-französischen Dialog zum Thema „Motor der Zeitenwende? Deutschland und Frankreich in einem Europa im Umbruch“. Im Fokus der Konferenz stand die Zukunft von Sicherheit und Wirtschaft in Europa.

Datum

26 September 2022 - 27 September 2022

Ansprechpartner/in

Marie Augère

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+49-3378-8059-36

Ansprechpartner/in

Oliver Maier

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+49-3378-8059-18

Ansprechpartner/in

Thomas Goujat-Gouttequillet

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+49-3378-8059-96

Am 26. und 27. September 2022 fand die zehnte Ausgabe des Genshagener Forums für deutsch-französischen Dialog statt. Die Konferenz bringt einmal im Jahr annähernd einhundert persönlich eingeladene, hochrangige deutsche und französische Teilnehmende aus den Bereichen Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zusammen, mit einem Fokus auf Mid-Career-Professionals. In dieser Jubiläumsausgabe wurden Grundsatzdebatten zur Zukunft Europas aus einer kritischen deutsch-französischen Perspektive in den Blick genommen sowie Erkenntnisse aus zehn Jahren Genshagener Forum reflektiert.

Unter dem Titel „Motor der Zeitenwende? Deutschland und Frankreich in einem Europa im Umbruch“ erörterte die Konferenz folgende Fragen: Inwieweit erfordert die Zäsur des Kriegs im Zusammenspiel mit den Debatten um die Zukunft der EU eine politische, wirtschaftliche und institutionelle Neuordnung der EU? Wie sind die bisherigen Schritte und die Perspektiven für grundlegende Reformen zu bewerten? Wie gehen Frankreich und Deutschland mit diesen Fragen um und können sie gemeinsam Verantwortung und Führung übernehmen?

Wichtige Persönlichkeiten aus Deutschland und Frankreich kamen dabei zu Wort, u. a. Veronika Grimm (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Christoph Heusgen (Münchner Sicherheitskonferenz), Hendrik Kafsack (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Sylvie Kauffmann (Le Monde), Ronja Kempin (Stiftung Wissenschaft und Politik), Manuel Lafont Rapnouil (Planungsstabs des französischen Außenministerium), Eulalia Rubio (Jacques Delors Institut Paris), Philippe Martin (Sciences Po), Linn Selle (Europäische Bewegung Deutschland) oder auch Heinrich Wefing (Die ZEIT).

In zwei Workshops wurden zudem Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen zu aktuellen sicherheits- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen Europas erarbeitet. Abschließend wurden die Ergebnisse der Konferenz im Gespräch mit Nils Schmid, MdB, und der französischen Parlamentarierin Brigitte Klinkert, beide Abgeordnete der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, ausgewertet und diskutiert.

Partner: Fondation pour l’innovation politique; Institut français des relations internationales; Polish Institute of International Affairs; Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer; TotalEnergies; Tönissteiner Kreis

Förderer: Auswärtiges Amt; Mazars; Förderverein Stiftung Genshagen