Last Call: Wie Europa selbständig wird

Die Europäische Union steht vor existenziellen Herausforderungen, und das deutsch-französische Engagement für Europa ist notwendiger denn je. Rund 40 Expert*innen aus Deutschland und Frankreich sowie aus unterschiedlichen Generationen trafen sich im Schloss Genshagen und diskutierten wichtige Fragen zur Zukunft der EU.

© Stiftung Genshagen | René Arnold

Datum

2. Juli - 4. Juli 2026

Ort

Schloss Genshagen

Mit der sich zuspitzenden Konfrontation mit Russland unter Präsident Putin, zunehmenden politischen und ökonomischen Rivalitäten mit der Volksrepublik China und einer bisher einzigartigen Krise des transatlantischen Bündnisses, erfährt die Europäische Union die tiefste Krise seit ihrer Gründung. Zugleich wird die europäische Politik von innen durch die Zunahme EU-kritischer, antidemokratischer und nationalistischer Tendenzen in einer Vielzahl ihrer Mitgliedstaaten behindert und geschwächt. Was muss Europa tun, um eine eigenständige und selbstbewusste Macht auf der internationalen Bühne zu werden? Wie kann Europa das Vertrauen seiner Bürger zurückgewinnen? Wie also kann Europa auf die äußeren Einmischungen reagieren?  

Im Rahmen des zweitägigen Seminars diskutierten 40 Expert*innen des Netzwerks des Deutsch-Französischen Doppelmasterstudiengangs „Politikwissenschaft – Affaires internationales/Affaires européennes“ (Sciences Po Paris /Freie Universität Berlin) aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Medien, Politik und Wirtschaft wichtige Fragen zur Zukunft der Europäischen Union. Vier Politikbereiche standen im Fokus: Demokratie, Sicherheit, Wirtschaft und Energie und nicht zuletzt die europäische Zivilgesellschaft. Ziel des Seminars war die Redaktion eines Appells für einen neuen Aufbruch der französischen und der deutschen Europapolitik, sowie des Engagements für Europa auf allen Ebenen. Der Appell wird an die Presse und ausgewählte Multiplikator*innen adressiert.  

Partner: Association Gerhard Kiersch Verein 

Förderer: Deutsch-Französischer Bürgerfonds 

Ansprechpartner/in

Marie Augère

Telefon

+49-3378-8059-36