AufTaKT-Treffen der Arbeitsgruppe „Inklusion und Barrierefreiheit“
- Rückblick
- Kunst- und Kulturvermittlung in Europa
Datum
12. Oktober 2026, 09:00 - 16:00Ort
Im Oktober startete die erste Arbeitsgruppe des Projekt TaKTs zum Thema „Inklusion und Barrierefreiheit“ in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle in Bonn.
Auf dem Programm des AufTaKT-Treffens standen Führungen zu inklusiven Elementen der Ausstellungen im Haus der Geschichte und der Bundeskunsthalle, Inputs zu inklusiven Formaten der Gedenkstätte Hohenschönhausen, der Stiftung Berliner Mauer und den Gedenkstätten Brandenburg an der Havel sowie ein Praxisbericht der Klassik Stiftung Weimar aus dem Förderprojekt „Verbund Inklusion“.
Inklusion als Querschnittsaufgabe
In Projektteams wurde deutlich, dass Inklusion als Querschnittsthema Aufgabe der gesamten Institution ist und keineswegs allein im Bereich Bildung und Vermittlung verortet werden kann. Der Organisationsentwicklungsprozess hin zu inklusiven Kultureinrichtungen ist ressourcenintensiv und insofern eine Herausforderung, schafft jedoch zugleich Mehrwert: Von konsequent verfügbaren barrierearmen Angeboten profitieren alle Besucher*innen.
Impulse für die Weiterentwicklung
Daneben wurden auch sehr spezifische Fragestellungen diskutiert: Wie lässt sich erworbenes Wissen – etwa aus der Zusammenarbeit mit Fokusgruppen – mit anderen Institutionen teilen, damit wertvolle Ressourcen für Innovation und Weiterentwicklung genutzt werden können? Wie könnten taktile Ansätze zur Vermittlung abstrakter Sachverhalte aussehen? Wie lässt sich ein Inklusionskonzept im Leitbild verankern, etwa als zentraler Bestandteil von Publikumsorientierung?
Deutlich wurde der Wunsch, den Austausch zu inklusionsspezifischen Themen regelmäßig fortzusetzen. Insbesondere die Etablierung von internen Standards und Leitlinien könnte durch institutionenübergreifenden Austausch und Zusammenarbeit gestärkt werden.
Partner: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Förderer: Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien