Unverbunden? Individualisierung, Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Transformation
- Rückblick
- Kunst- und Kulturvermittlung in Europa
- Transformation
Datum
18. Juni 2026, 11:00 - 20:00Ort
Bei der diesjährigen „Akademie unter Bäumen“ diskutierten europäische Kulturschaffende und Expert*innen, Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und interessierte Bürger*innen über die richtige Balance zwischen persönlicher Entfaltung und gesellschaftlicher Verantwortung.
In Zeiten tiefgreifender Umbrüche ist kollektives Handeln entscheidend, um Transformationsprozesse zu bewältigen. Doch gemeinsame Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit zu finden wird immer schwieriger. Wachsende Einsamkeit und Individualismus sind dabei Symptome eines bröckelnden gesellschaftlichen Zusammenhalts. Diese gesellschaftlichen Entwicklungen standen im Zentrum der europäischen Konferenz.
Agoras, Dialogrunden, Podiumsdiskussionen, Impulsvorträge und „Bänke des Dialogs“ unter den Bäumen des Schlossparks Genshagen boten Raum für interdisziplinäre und partizipative Debatten sowie den Transfer von Wissen und Erfahrung. Dabei wurden insbesondere die Themen Solidarität in der Transformationsgesellschaft, Einsamkeit als gesellschaftliche Herausforderung, der Einfluss digitaler Räume auf den Zusammenhalt sowie das Potenzial von Kunst und Kultur für das Schaffen von Verbindungen diskutiert. Zentral war dabei die Frage, wie wir wieder zueinanderfinden und Gemeinschaft fördern können.
Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Schwerpunktthemas 2025–2027 der Stiftung Genshagen „Transformation gestalten – Europas Zukunft denken“ statt.
Partner: Dialogues en humanité
Förderer: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb); Nemetschek Stiftung