Kulturgutschutz im Weimarer Dreieck
- Rückblick
- Kunst- und Kulturvermittlung in Europa
Datum
22. September 2026Ort
Die Konferenz „Kulturgutschutz im Weimarer Dreieck“ brachte Vertreter*innen von nationalen Kulturinstitutionen aus Frankreich und Polen sowie von der Bundes- und Landesebene aus Deutschland zusammen.
In Podiumsdiskussionen und Vorträgen gingen Kulturverantwortliche, Entscheidungsträger*innen und Expert*innen den Fragen nach, wie Kulturgüter in Friedenszeiten und in Ausnahmesituationen geschützt werden können. Die Bandbreite der Beiträge reichte von Diskussionen über Status Quo und notwendige Veränderungen bis zu künftigen Modellen für den Schutz des Kulturerbes.
Europäischer Kulturgutschutz bedarf grenzüberschreitender Allianzen
Die Diskussionsteilnehmenden hoben hervor, dass eine enge Vernetzung und ein regelmäßiger Austausch der zentralen Akteur*innen auf nationaler Ebene die Grundlage für wirksamen Kulturgutschutz bilden. Ebenso wurden die ressortübergreifende Zusammenarbeit zwischen zuständigen Ministerien, Behörden und Institutionen sowie die institutionelle Verankerung des Kulturgutschutzes in den jeweiligen nationalen Systemen als wesentliche Voraussetzungen genannt.
Mit Blick auf die europäische Ebene betonten die Teilnehmenden zudem die Bedeutung starker Netzwerke, grenzüberschreitender Kooperationen und europäischer Allianzen. Angesichts der gegenwärtigen Bedrohungen für das gemeinsame europäische Kulturerbe seien diese wichtiger denn je. Abschließend wurde unterstrichen, dass jede Krise neue Erkenntnisse in Bezug auf den Schutz der Kulturgüter bringt, aus denen Lehren für die zukünftige Praxis gezogen werden sollten.
Sehen Sie sich die Diskussionen und Impulsvorträge der Konferenz in Deutsch auf YouTube an: „Kulturgutschutz im Weimarer Dreieck“ – Videoaufzeichnungen.
Die Konferenz wurde von der Stiftung Genshagen in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin, dem Institut français Deutschland, der Kulturstiftung der Länder und der gastgebenden Institution Staatsbibliothek zu Berlin veranstaltet.
Partner: Institut français Deutschland; Polnisches Institut Berlin; Kulturstiftung der Länder; Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz