Genshagener Sommerschule

Die trilaterale Genshagener Sommerschule 2018, an der 24 Masterstudierende aus Deutschland, Frankreich und Polen teilnahmen, widmete sich den aktuellen Spaltungen innerhalb der Europäischen Union. Dabei wurde auch versucht, Ansätze zur Überwindung dieser Spaltungen aufzuzeigen und mit den Teilnehmenden zu diskutieren.

    Foto: © Stiftung Genshagen

     

    Datum

    22 August 2018 - 31 August 2018

    Ansprechpartner/in

    Dr. Tobias Koepf

    Telefon

    +49-3378-8059-55

    Die trilaterale Genshagener Sommerschule 2018, an der 24 Masterstudierende aus Deutschland, Frankreich und Polen teilnahmen, widmete sich den aktuellen Spaltungen innerhalb der Europäischen Union. Dabei wurde auch versucht, Ansätze zur Überwindung dieser Spaltungen aufzuzeigen und mit den Teilnehmenden zu diskutieren. In mehreren Vorlesungen und damit direkt gekoppelten, interaktiven Workshops gaben Referierende aus Universitäten und Think Tanks Einblicke in die aktuellen Friktionen innerhalb der EU. Dabei wurden wirtschaftliche und politische, aber auch historisch bedingte Konflikte beleuchtet.

    Deutlich wurde in den Debatten insbesondere, dass sich keine eindeutigen Bruchlinien z.B. zwischen östlichen und westlichen EU-Mitgliedstaaten und/oder nördlichen und südlichen EU-Mitgliedstaaten erkennen lassen. Vielmehr zeigten die Diskussionen auf, dass sich die Spaltungen je nach Themenbereich teilweise sehr unterschiedlich darstellen und oft quer durch die verschiedenen Gesellschaften verlaufen und sich nicht an nationalstaatlichen Grenzen festmachen lassen. Im Rahmen der Reihe „Students meet practitioners“ hatten die Teilnehmenden zudem in einem informellen Rahmen Gelegenheit, sich mit Praktikerinnen und Praktikern über deren Arbeit und Karrierewege auszutauschen.

    Im Rahmen eines „Study Trips“ nach Berlin besuchten die Studierenden das Auswärtige Amt und diskutierten am European Democracy Lab die Utopie einer „Europäischen Republik“.

    Partner: Europa-Universität Viadrina, Sciences Po Strasbourg, Jagiellonen-Universität Krakau