Vom Aussterben bedroht? Zur Zukunft des Qualitätsjournalismus in Deutschland, Frankreich und Europa

In einer Zeit, in der sich die Öffentlichkeit rasant verändert, ist Qualitätsjournalismus wichtiger denn je. Gleichzeitig war er noch nie so stark bedroht wie heute. Wie reagiert die neue Generation von Journalist*innen auf diese Herausforderungen?

    © Stiftung Genshagen | René Arnold

    Datum

    16. März 2023 - 17. März 2023

    Ort

    Schloss Genshagen

    Ansprechpartner/in

    Marie Augère

    Telefon

    +49-3378-8059-36

    Die Entwicklung der „vierten Gewalt“ stellt eine grundlegende Herausforderung für die Zukunft unserer Demokratien dar. In einer Zeit, in der sich die Öffentlichkeit durch die Digitalisierung, Desinformation und die Echtzeit der Medien rasant verändert, ist Qualitätsjournalismus wichtiger denn je. Gleichzeitig war er noch nie so stark bedroht wie heute – angefangen mit der Frage seiner Wirtschaftlichkeit. Vor dem Hintergrund der aktuellen, starken internationalen Spannungen nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und nach zwei Jahren der COVID-19-Krise ist es umso wichtiger, grundsätzliche Debatten über seine künftige Entwicklung zu führen. Wie reagiert die neue Generation von Journalist*innen auf diese Herausforderungen? Welche Risiken, aber auch welche Chancen sieht sie für die Zukunft des Qualitätsjournalismus – vor allem in Europa und im deutsch-französischen Kontext? Inwieweit sind diese Fragen mit der politischen Stabilität und dem sozialen Zusammenhalt unserer Demokratien verknüpft?

    Der zweitägige Workshop wird Nachwuchsjournalist*innen aus Deutschland und Frankreich im Schloss Genshagen zusammenbringen. Eingeladen werden insbesondere Journalist*innen, die in den vergangenen fünf Jahren vom Deutsch-Französischen Journalistenpreis (DFJP) ausgezeichnet worden sind. 

    Teilnahme nur auf persönliche Einladung.

    Partner:  Deutsch-Französischer Journalistenpreis

    Förderer: Fondation de France