Franz-Hessel-Preis 2026
Datum
18. April 2026Ort
Der deutsch-französische Franz-Hessel-Preis für zeitgenössische Literatur wird seit 2010 an einen deutsch- und einen französischsprachigen Autor oder eine Autorin verliehen. Sein Ziel ist die Vertiefung des literarischen Dialogs zwischen Deutschland und Frankreich und die Förderung zeitgenössischer Autorinnen und Autoren, die im Nachbarland noch nicht bekannt und in der Regel auch noch nicht übersetzt sind. Der Preis wird gemeinsam von dem Literaturhaus Villa Gillet (Lyon) und der Stiftung Genshagen vergeben. In diesem Jahr findet die Preisverleihung erstmalig im Rahmen des Pariser Festival du Livre – der größten Buchmesse Frankreichs – statt. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Ministère de la Culture finanzieren diesen Preis, der von den Kulturminister*innen beider Länder alternierend in Deutschland und Frankreich verliehen wird. Die Auswahl trifft eine unabhängige deutsch-französische Jury.
Die unabhängige deutsch-französische Jury hat vier Werke für die Shortlist ausgewählt:
In deutscher Sprache
Christoph Peters: Innerstädtischer Tod (Luchterhand Literaturverlag, 2024)
Lina Schwenk: Blinde Geister (C. H. Beck 2025)
In französischer Sprache
Philibert Humm: Roman Policier (Éditions des Équateurs, 2025)
Laura Vazquez: Les forces (Éditions du sous-sol, 2025).
Auf der Longlist der deutsch-französischen Jury stehen:
In deutscher Sprache
Marko Dinić: Das Buch der Gesichter (Zsolnay, 2025)
Miku Sophie Kühmel: Hannah (S. Fischer, 2025)
Christoph Peters: Innerstädtischer Tod (Luchterhand Literaturverlag, 2024)
Lina Schwenk: Blinde Geister (C. H. Beck 2025)
In französischer Sprache
Lise Charles: Paranoïa (Éditions P.O.L, 2025)
Marie Charrel: Nous sommes faits d’orage (Éditions Les Léonides, 2025)
Philibert Humm: Roman Policier (Éditions des Équateurs, 2025)
Gaëlle Josse: De nos blessures un royaume (Éditions Buchet Chastel, 2025)
Laura Vazquez: Les forces (Éditions du sous-sol, 2025).
Partner: Villa Gillet (Lyon); Französische Botschaft in Berlin (Bureau du Livre)