Weimar Plus Working Discussion

Die EU-Integration des Westlichen Balkans

Die Weimar Plus Working Discussion „Re-engaging the Western Balkans: What Goals, What Tools?“ vom 9. Dezember 2021 ging der Frage nach, wie die EU den aktuellen Herausforderungen, mit denen sie sich in ihrer Erweiterungspolitik gegenüber dem Westlichen Balkan konfrontiert sieht, begegnen sollte und welchen Beitrag die Staaten des Weimarer Dreiecks hierzu leisten können.

Foto © Stiftung Genshagen | René Arnold

Datum

9 Dezember 2021 - 10 Dezember 2021

Ansprechpartner/in

Theresia Töglhofer

Telefon

+49-3378-8059-15

Frankreich, Polen und Deutschland zeigen verstärktes Engagement im Westlichen Balkan. Trotz der Coronakrise beschlossen die EU-Staaten im Frühjahr 2020 eine von Frankreich angestoßene Reform des Beitrittsprozesses und bekräftigten auf dem Gipfel von Zagreb die EU-Perspektive der Westbalkanstaaten. Gleichzeitig verstärkt die Coronakrise bestehende Herausforderungen im Hinblick auf die politische und wirtschaftliche Reformagenda sowie auf ungelöste Konflikte in der Region und den wachsenden Einfluss nicht-westlicher Akteure.

Die Weimar Plus Working Discussion „Re-engaging the Western Balkans: What Goals, What Tools?“ vom 9. Dezember 2021 ging der Frage nach, wie die EU den aktuellen Problemstellungen, mit denen sie sich in ihrer Erweiterungspolitik gegenüber dem Westlichen Balkan konfrontiert sieht, begegnen sollte und welchen Beitrag die Staaten des Weimarer Dreiecks hierzu leisten können. Auf Einladung der Stiftung Genshagen und des Österreichisch-Französischen Zentrums für Annäherung in Europa trafen sich politische Entscheidungsträger*innen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Österreich und den EU-Institutionen sowie Expert*innen aus der EU und dem Westlichen Balkan zu einem Gedankenaustausch unter Chatham House Rules. Im Mittelpunkt standen dabei zwei zentrale Themen der EU-Erweiterungspolitik: die Umsetzung der neuen Beitrittsmethodologie und die Zukunft des Berliner Prozesses, der die regionale Zusammenarbeit fördern soll.

Partner: Österreichisch-Französisches Zentrum für Annäherung in Europa (ÖFZ)

Förderer: Auswärtiges Amt