Neue Relevanz des Weimarer Dreiecks im Angesicht des Kriegs in der Ukraine

Im Rahmen einer gemeinsam von der Stiftung Genshagen, der Europa-Universität Viadrina und dem Centre Marc Bloch ausgerichteten Fachtagung diskutierten am 12./13. Mai 2022 vierzig Expert*innen aus Deutschland, Frankreich und Polen im Schloss Genshagen über die Reaktion des Weimarer Dreiecks auf den Krieg in der Ukraine.

Datum

12 Mai 2022 - 13 Mai 2022

Ansprechpartner/in

Dr. Tobias Koepf

Telefon

+49-3378-8059-55

Das Weimarer Dreieck hat sich nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine zunächst als geeinter Akteur gezeigt. Doch welchen konkreten Beitrag kann das Dreieck in der aktuellen Krisensituation setzen und wie nachhaltig schweißt der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine Deutschland, Frankreich und Polen zusammen? Können von Berlin, Paris und Warschau Impulse für eine neue Sicherheitsordnung in Europa ausgehen und wenn ja, welche? Und hält das Dreieck weiterhin zusammen, wenn sich bereits jetzt abzeichnende Differenzen (z. B. wegen eines perspektivischen EU-Beitritts der Ukraine) im Laufe der Zeit stärker hervortreten?

Über diese und andere Fragen diskutierten am 12./13. Mai 2022 vierzig Expert*innen aus Deutschland, Frankreich und Polen im Rahmen einer gemeinsam von der Stiftung Genshagen, der Europa-Universität Viadrina und dem Centre Marc Bloch ausgerichteten Fachtagung im Schloss Genshagen. Neben einem Impulsvortrag der Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt, Anna Lührmann, gab der Stadtpräsident von Poznań, Jacek Jaśkowiak, interessante Einblicke in den Umgang mit den Folgen des Kriegs in der Ukraine auf der kommunalen Ebene. Weitere Debattenanstöße lieferten Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und Susann Worschech, Wissenschaftlerin an der Europa-Universität Viadrina.

Partner: Europa-Universität Viadrina; Centre Marc Bloch

Förderer: Auswärtiges Amt