Kultur in ländlichen Räumen – Deutsch-französisch-polnische Arbeitsgruppe

Auf Initiative der Stiftung Genshagen hat sich eine deutsch-französisch-polnische Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen aus Kultur, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft konstituiert, die Gelingensbedingungen von Kulturarbeit in ländlichen Räumen diskutieren und Empfehlungen erarbeiten wird.

©Stiftung Genshagen

Datum

13. September 2022 - 14. September 2022

Ansprechpartner/in

Dr. Angelika Eder

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+49-3378-8059-31

Ansprechpartner/in

Julia Effinger

Telefon

+49-3378-8059-13

Ansprechpartner/in

Magdalena Nizioł

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+49-3378-8059-49

Transformationsprozesse und Strukturwandel bringen in vielen ländlichen Regionen soziale und wirtschaftliche Veränderungen mit sich, die sich auf alle Bereiche auswirken und soziale Fragen aufwerfen. Einfache Lösungen und Strategien gibt es nicht, Handlungsbedarf besteht aber nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Nachbarn Frankreich und Polen. In der trilateralen Arbeitsgruppensitzung wurde über die gesellschaftliche Rolle der Kultur in ländlichen Räumen diskutiert, ihre Besonderheiten und Potenziale hervorgehoben und die Gelingensbedingungen für Kulturarbeit auf dem Land erarbeitet. Daraus sollen in Zukunft gemeinsame Empfehlungen abgeleitet werden. Dabei gilt es, an den Stärken und Potenzialen ländlicher Räume anzusetzen und die gesellschaftliche Relevanz von Kultur anzuerkennen.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe aus Politik, (Kultur-)Verwaltung, Förder- und Kulturpraxis sowie Zivilgesellschaft:
Deutschland: S. Darian, Kulturstiftung des Bundes; B. Faber-Schmidt, Brandenburgisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur; U. Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund
Frankreich: P.-M. Georges, Verband der Bürgermeister im ländlichen Raum (AMRF); C. Gravier, Ministerium für Kultur (DRAC Grand Est); L. Vieille, Haus Burgund, Region Bourgogne-Franche-Comté
Polen: O. Chrebor, Marschallamt Woiwodschaft Niederschlesien; A. Krzysztoń, Landrat von Łańcut und Vertreter des Verbunds der polnischen Landkreise; A. Roman, Kulturobservatorium Masowien